NEMO, Schifffahrtsmuseum & Eastern Docklands: Der neu erfundene Hafen
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NEMO, Schifffahrtsmuseum & Eastern Docklands: Der neu erfundene Hafen

Die östliche Uferpromenade Amsterdams — vom NEMO-Wissenschaftsmuseum über das Nationale Schifffahrtsmuseum bis zu den künstlichen Inseln der Eastern Docklands — ist die architektonisch ambitionierteste Stadtentwicklung in den Niederlanden seit dem Nachkriegswiederaufbau.

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    NEMO Wissenschaftsmuseum — Ein Schiff taucht aus dem Hafen auf

    Das NEMO Science Museum, von Renzo Piano entworfen und 1997 eröffnet, steht direkt über dem Eingang zum IJ-Tunnel: ein grün-kupfern verkleidetes Gebäude in Form eines Schiffsbug, das aus dem Wasser auftaucht, mit einer Dachterrasse auf 30 Metern, die den besten kostenlosen Panoramablick auf Amsterdams Zentrum bietet.

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    Nationales Schifffahrtsmuseum — Vier Jahrhunderte niederländische Seefahrt

    Das Nationale Schifffahrtsmuseum, untergebracht im ehemaligen Amsterdamer Admiralitätslager (1656), ist das nationale Museum der niederländischen Seefahrtsgeschichte. Das Kernstück ist eine originalgetreue Nachbildung des VOC-Schiffs Amsterdam (1748).

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    Java Island — Stadtgestaltung am Wasserrand

    Java Island, eine der künstlichen Inseln aus dem 19. Jahrhundert für Amsterdams Hafenerweiterung, wurde zwischen 1995 und 2001 als gemischtes Wohnviertel mit 1.500 Wohnungen umgestaltet. Das Stadtdesign ist ein seltenes Erfolgsbeispiel zeitgenössischen niederländischen Urbanismus.

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    Borneo-Sporenburg — Niederländischer Wohnungsbau niedrig, dicht

    Borneo-Sporenburg, zwei angrenzende Halbinseln in den Eastern Docklands, zwischen 1996 und 2005 nach einem Masterplan von West 8 entwickelt, ist eine der einflussreichsten Wohnbauentwicklungen Europas: 2.500 Wohnungen auf 100 Einheiten pro Hektar, vollständig in dreigeschossigen Einzelhäusern realisiert.

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    Muziekgebouw aan 't IJ — Zeitgenössische Musik an der Uferpromenade

    Das Muziekgebouw aan 't IJ, 2005 nach Entwürfen der dänischen Architekten 3XN eröffnet, ist Amsterdams Konzertsaal für zeitgenössische und experimentelle Musik: ein Glas-Stahl-Gebäude an der Uferpromenade, das akustische Präzision mit visueller Transparenz verbindet. Die benachbarte Terrasse ist öffentlich zugänglich.

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    Entrepotdok — Der größte Lagerkomplex Europas im 19. Jahrhundert

    Das Entrepotdok, eine 500 Meter lange Reihe von 84 verbundenen Lagerhäusern (1708–1829), war der größte Lagerkomplex Europas im 19. Jahrhundert. Das Ensemble wurde in den 1980er Jahren in einem frühen Umnutzungsprojekt zu Wohn- und Gewerbezwecken umgebaut.

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