
Amsterdam Noord, EYE & NDSM: Die kreative Uferfront
Amsterdam Noord, das Viertel nördlich des IJ-Hafens, erreichbar mit der kostenlosen Fähre vom Hauptbahnhof, war für den Großteil seiner Geschichte Amsterdams Industriehinterhof. Die Stilllegung der Schwerindustrie hinterließ riesige Industriegebäude und günstige Mieten, die Künstler und Kreativbetriebe anzogen.
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IJ-Fähre — Die kostenlose Überfahrt, die Touristen entdecken
Die kostenlosen Fähren über den IJ-Hafen zwischen der Rückseite des Hauptbahnhofs und Amsterdam Noord sind eines von Amsterdams besten Halbgeheimnissen: ein kostenloses ÖPNV-Angebot, das die Überfahrt in 5 Minuten bewältigt, 24 Stunden fährt und was als bester kostenloser Panoramablick auf Amsterdams Skyline gilt.
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EYE Film Museum — Architektur als Manifest
Das EYE Film Museum, 2012 in einem Gebäude von Delugan Meissl Associated Architects eröffnet, ist das niederländische nationale Filmmuseum und eines der besten Museumsgebäude der Niederlande des 21. Jahrhunderts: ein weißes, eckiges Gebäude sich kreuzender Ebenen am IJ-Ufer. Das Museum hält 37.000 Filme, 700.000 Fotografien und 50.000 Plakate.
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A'DAM Tower & Lookout — 360° vom ehemaligen Shell-Gebäude
Der A'DAM Tower (1971), ein 22-stöckiger zylindrischer Turm am Nord-Ufer, war die Forschungszentrale von Royal Dutch Shell bis 2009. Umgebaut zu einem Creative Hub (Musikstudios, Boutiquehotel, Nachtclub), ist er bekannt für seine Dachattraktionen: das A'DAM Lookout auf 100 Metern Höhe mit 'Over the Edge' — einer Schaukel am Dachrand.
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NDSM-Werft — Europas größter Kreativ-Hub
Die NDSM-Werft, Amsterdams Hauptwerft von 1894 bis 1984, ist der größte umgewandelte Kreativ-Hub Europas: ein 50-Hektar-Komplex aus Trockendocks, Kranhallen und Industriegebäuden, in dem seit 1999 rund 200 Künstlerstudios, Veranstaltungsräume, Restaurants und Festivals untergebracht sind.
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Tolhuistuin — Ein Kulturpark in einem ehemaligen Shell-Garten
Der Tolhuistuin, unmittelbar hinter dem EYE-Museum, ist ein Kulturpark im ehemaligen Garten des Shell-Forschungskomplexes: ein großer Garten mit einer Konzerthalle, einem Café, einem Restaurant und einer Aufführungsstätte — Amsterdams Äquivalent zum Londoner Barbican oder Pariser La Villette.
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De Goudfazant & Nords Esskultur
Amsterdams kreativste Gastroszene — rund um die NDSM-Werft und den Buiksloterweg — kombiniert Pop-up-Restaurants in Industrieräumen mit Foodhalls in umgebauten Lagern. De Goudfazant ('Der Goldfasan') in einer ehemaligen Werkstatt ist der bekannteste: lange Tische in rauem Industrieraum, wöchentlich wechselnde Speisekarte.