Nationales Archäologisches Museum & Exarcheia: Griechenlands Größte Schätze
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Nationales Archäologisches Museum & Exarcheia: Griechenlands Größte Schätze

Das Nationale Archäologische Museum Athen — gegründet 1829, im heutigen Gebäude seit 1889 — ist das größte Archäologische Museum Griechenlands und eines der bedeutendsten der Welt. Das benachbarte Viertel Exarcheia — historisch Athens intellektuelles und anarchistisches Viertel — bleibt eines der sozial und kulturell markantesten Stadtviertel Europas.

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    Nationales Archäologisches Museum — Vorgeschichtliche & Mykenische Sammlungen

    Das Erdgeschoss des Nationalen Archäologischen Museums wird von den vorgeschichtlichen und mykenischen Sammlungen dominiert. Die mykenische Sammlung (Raum 4) enthält die Funde aus Heinrich Schliemanns Ausgrabungen 1876 in Mykene, darunter die Goldmaske des Agamemnon (ca. 1550-1500 v. Chr.). Die Kykladische Sammlung umfasst die Figuren des Harfenisten und Flötenspielers aus ca. 2700 v. Chr. von Keros. Die Thera/Santorin-Fresken (Raum 48) beinhalten die Fresken 'Boxende Kinder' und 'Frühling'.

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    Nationales Archäologisches Museum — Griechische Skulpturensammlung

    Die Skulpturensäle enthalten den Poseidon von Artemision (Raum 15, ca. 460 v. Chr.) — die feinste erhaltene großformatige klassisch-griechische Bronze — und den Jockey von Artemision (ca. 150 v. Chr.). Der Mechanismus von Antikythera (Raum 38, ca. 70-60 v. Chr.) — als 2006 per Röntgen-Tomographie als komplexe astronomische Rechenmaschine (ältester Analogcomputer der Welt) identifiziert — ist das ausgefeilteste bekannte mechanische Objekt der Antike.

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    Polytechnikum & Studentenaufstand 1973

    Vom 14.–17. November 1973 besetzten Studierende das Polytechnikum als Protest gegen die Militärjunta. Ein improvisierter Radiosender übertrug den Aufstand: 'Hier ist das Polytechnikum! Das Volk Griechenlands erhebt sich!' Am 17. November demolierten Armeepanzer die Tore. Der 17. November wird jährlich als gesetzlicher Feiertag begangen.

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    Exarcheia-Platz & Viertel

    Exarcheia ist seit den 1950er Jahren Athens intellektuelles und Gegenkultur-Viertel. Das Viertel hat ein Dutzend unabhängige Buchhandlungen, radikale politische Graffiti (eine der dichtesten politischen Wandtextkonzentrationen Europas) und ein konzentriertes Nachtleben. Der Exarcheia-Platz ist das soziale Zentrum des Viertels.

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    Strefi-Hügel & Lykabettus-Standseilbahn

    Der Strefi-Hügel (108m) bietet intime Aussichten über die Dachhäuser des Viertels. Der Lykabettos (277m) — der höchste Hügel innerhalb der Athener Stadtgrenzen, gekrönt von der weißen Kapelle des Heiligen Georg und einem Restaurant mit dem besten 360-Grad-Panorama Athens — wird per Standseilbahn ab Plutarchou-Straße im Kolonaki-Viertel erreicht.

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    Neapoli & Kolonaki-Hügelviertel

    Das Neapoli-Viertel — eingekeilt zwischen Exarcheia und Kolonaki an den unteren Hängen des Lykabettos — ist eines der angenehmsten gutbürgerlichen Wohngebiete Athens. Der Kolonaki-Platz leitet in das gleichnamige Viertel über, mit dem Benaki-Museum (griechisches Nationalmuseum in der Antoniou-Benaki-Villa, 1930; umfangreiche Sammlung byzantinischer und islamischer Kunst) als kulturellem Anker.

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