Syntagma, Parlament & Kolonaki: Athens Neoklassisches Herz
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Syntagma, Parlament & Kolonaki: Athens Neoklassisches Herz

Das Gebiet, das sich von Syntagma (Verfassungs-)Platz nordöstlich bis zu den Hängen des Lykabettushügels erstreckt, umfasst die politische, diplomatische und gesellschaftliche Elite Athens — das Hellenische Parlament im ehemaligen Königspalast (1843), die Botschaften entlang der Vasilissis Sofias Avenue, das gehobene Kolonaki-Viertel und einige der besten Museen Athens.

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    Syntagma-Platz (Πλατεία Συντάγματος)

    Der Syntagma-Platz (Verfassungsplatz) ist der zentrale öffentliche Raum des modernen Athens und der Brennpunkt des griechischen politischen Lebens — die Verfassung wurde hier am 3. September 1843 von König Otto unter Volksdruck nach einem Militäraufstand gewährt. Der Platz wird von der neoklassischen Fassade des Hellenischen Parlaments (dem ehemaligen Königspalast, 1836-1843 von Friedrich von Gärtner erbaut) und dem historischen Hotel Grande Bretagne (1874) dominiert.

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    Grabmal des Unbekannten Soldaten & Evzone-Wache

    Das Grabmal des Unbekannten Soldaten — 1932 an der Basis der Hauptfassade des Hellenischen Parlaments errichtet — wird rund um die Uhr von der Präsidentengarde (Evzonen) bewacht. Die Evzonen-Uniform — die weiße Fustanella (Faltenrock mit 400 Falten, eine für jedes Jahr osmanischer Besatzung), weiße Strumpfhosen, rote Baskenmütze und Holzsohlen-Schuhe (Tsarouchi) mit großen schwarzen Pompons — ist das griechische Nationalkostüm. Der feierliche Wachwechsel findet sonntags um 11:00 Uhr statt.

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    Vasilissis Sofias Avenue & Botschaftsmeile

    Die Vasilissis Sofias (Königin Sophia) Avenue — der große Haussmann'sche Boulevard, der von Syntagma durch Kolonaki nach Nordosten verläuft — wurde als Teil des neoklassischen Masterplans für Athen nach der Unabhängigkeit (1834) entworfen. Die Avenue ist beidseitig mit den feinsten neoklassischen Villen des 19.-20. Jahrhunderts in Athen gesäumt, von denen viele jetzt als nationale Botschaften dienen.

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    Kriegsmuseum Athen (Πολεμικό Μουσείο)

    Das Kriegsmuseum Athen — 1975 in Kolonaki eröffnet — beherbergt eine der umfassendsten Militärgeschichtssammlungen des Mittelmeers. Die Sammlung reicht von der Vorgeschichte (mykenische Bronzewaffen) bis zur Zeitgeschichte, einschließlich Material aus der Kretaschlacht (1941) und dem griechischen Widerstand. Die Freiluftausstellung umfasst historische Flugzeuge (Spitfire MkIX), Artilleriegeschütze und Panzer (Sherman M4).

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    Kolonaki-Platz & Viertel

    Kolonaki ist Atens prestigeträchtigstes Wohn- und Geschäftsviertel auf den unteren Hängen des Lykabettushügels. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als Wohnort der Athener Oberbourgeoisie entwickelt, bewahrt es seinen Charakter als Atens Luxus-Einkaufs- und Café-Viertel mit der höchsten Konzentration von Designerboutiquen und Gourmet-Restaurants der Stadt.

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    Benaki-Museum (Μουσείο Μπενάκη)

    Das Benaki-Museum — untergebracht in der neoklassischen Villa der Familie Benakis in Kolonaki — ist das größte Privatmuseum Griechenlands, gegründet von Antonis Benakis (1873-1954). Die Sammlung von 120.000 Objekten reicht vom Paläolithikum bis zum 20. Jahrhundert mit besonderem Schwerpunkt auf antiker griechischer Kunst, byzantinischer Kunst und historischen griechischen Kostümen. Das Dachcafé bietet einen der schönsten Ausblicke Athens auf die Akropolis.

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