
Beira-Korridor: Afrikas Binnentor zum Indischen Ozean
Der Beira-Korridor – die Eisenbahn und Straße, die Simbabwe, Sambia und Malawi mit dem Meer verbindet – macht Beira zum strategisch wichtigsten Hafen im südlichen Afrika, eine Geschichte von Geopolitik und Handel
- 1
Containerterminal im Hafen von Beira
Der Hafen schlägt jährlich 12 Millionen Tonnen Fracht um – Containerschiffe aus China, Treibstofftanker für Simbabwe und Mineralienexporte aus dem Binnenhinterland, die den Hafenverkehr ausmachen
- 2
Erbe des Bahnhofs Beira
Der prächtige Bahnhof aus dem Jahr 1916 ist die Endstation der Strecke nach Harare – ein Gebäude von echter architektonischer Besonderheit, das Beira als Seehafen des Binnenstaats im südlichen Afrika kennzeichnet
- 3
Getreidesilos und Treibstoffdepots
Die riesigen Getreidesilos und Treibstofflagertanks im Hafen stellen die gesamten nationalen Reserven von Simbabwe und Malawi dar – Beiras strategische Verwundbarkeit im Falle einer Störung
- 4
Korridor Straßenverkehr
Auf der Autobahn N6 Richtung Westen nach Simbabwe strömen ständig schwere Lastwagen – die Arterien des afrikanischen Binnenhandels mit der Welt, sichtbar in den Lastwagenkonvois
- 5
Strategische Geschichte der SADCC
Der Beira-Korridor wurde in den 1980er Jahren als SADCC-Projekt gebaut, um die südafrikanischen Länder von der Abhängigkeit von den südafrikanischen Häfen der Apartheid zu befreien – eine geopolitische Infrastrukturgeschichte
- 6
Investition in die Freihandelszone Beira
Die Sonderwirtschaftszone Beira zieht chinesische, südafrikanische und europäische Investitionen an – ein neues Industriegebiet, das neben der kolonialen Hafeninfrastruktur wächst
Walk this route with audio
Stories play automatically as you reach each stop — no tapping needed.
Mehr in Beira

Antikes Sofala: Arabische Handelsrouten und das Erbe des Indischen Ozeans

Gorongosa-Nationalpark: Afrikas größte Naturschutzgeschichte

Grande Hotel & Beiras bröckelnde koloniale Pracht

Pungwe-Delta: Flamingos, Mangroven und Beiras wildes Mündungsgebiet

Beira nach Zyklon Idai: Widerstandsfähigkeit, Wiederaufbau und Gemeinschaft
