East Side Gallery, Checkpoint Charlie und Jüdisches Museum: Berlins Geschichte der Teilung
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East Side Gallery, Checkpoint Charlie und Jüdisches Museum: Berlins Geschichte der Teilung

Die Berliner Mauer — gebaut am 13. August 1961, gefallen am 9. November 1989 — hinterließ in Berlin mehr physische und psychologische Spuren als fast jedes andere Bauwerk der modernen Geschichte. Diese Route folgt den bedeutendsten erhaltenen Überresten: der East Side Gallery, dem Checkpoint Charlie und dem Jüdischen Museum.

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    East Side Gallery (1990 bis heute)

    Die East Side Gallery — ein 1,3 km langer Abschnitt der Berliner Mauer entlang des Ost-Spree-Ufers, 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt — ist der längste erhaltene Mauerabschnitt. Zu den 105 Wandgemälden gehören weltbekannte Werke: Dmitri Vrubels 'Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben' (der 'Bruderkuss' zwischen Breschnew und Honecker, basierend auf einem Foto von 1979) und Birgit Kanders Trabant, der die Mauer durchbricht.

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    Oberbaumbrücke (1896) und Warschauer Straße

    Die Oberbaumbrücke — die zweistöckige neugotische Backsteinbrücke über die Spree zwischen Friedrichshain und Kreuzberg, 1894-1896 vom Stadtarchitekten Otto Stahn gebaut — ist Berlins beliebteste Brücke. Im Kalten Krieg diente sie als Fußgängergrenzkontrollpunkt; nach der Wiedervereinigung wurde sie 1993-1995 unter Beteiligung von Santiago Calatrava restauriert.

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    Checkpoint Charlie (1961-1990)

    Der Checkpoint Charlie — der berühmteste der drei alliierten Kontrollpunkte an der Berliner Mauer — war der einzige Übergang für nicht-deutsche Ausländer und Diplomaten zwischen West- und Ostberlin. Er war der Schauplatz des amerikanisch-sowjetischen Panzerduells im Oktober 1961 (die einzige direkte militärische Konfrontation zwischen den Supermächten im Kalten Krieg).

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    Topographie des Terrors (2010)

    Die Topographie des Terrors — ein Dokumentationszentrum auf den Fundamenten des ehemaligen SS-Hauptquartiers — dokumentiert die Verbrechen des nationalsozialistischen Staates. Ein 800 Meter langer Abschnitt der originalen Berliner Mauer ist entlang des nördlichen Rands des Geländes erhalten.

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    Jüdisches Museum Berlin (2001)

    Das Jüdische Museum Berlin — entworfen von Daniel Libeskind (sein erstes großes gebautes Projekt, 2001 eröffnet) — ist eines der bedeutendsten Bauwerke des 21. Jahrhunderts. Das dekonstruktivistische Gebäude enthält drei Achsen, fünf Leerstellen und den Holocaust-Turm — den emotional eindringlichsten architektonischen Raum in Berlin.

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    Martin-Gropius-Bau und Niederkirchnerstraße

    Der Martin-Gropius-Bau — eine Renaissance-Revival-Ausstellungshalle, 1877-1881 von Martin Gropius (Onkel von Walter Gropius, Bauhaus-Gründer) erbaut — ist eine der wichtigsten internationalen Ausstellungshallen Berlins. Die Niederkirchnerstraße behält noch einen 80 Meter langen Abschnitt der originalen Berliner Mauer in ihrer ursprünglichen Position — den am besten erhaltenen Mauerabschnitt im Stadtzentrum.

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