Kirstenbosch & das Kap-Blumenreich – Der artenreichste Garten der Welt
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Kirstenbosch & das Kap-Blumenreich – Der artenreichste Garten der Welt

Der Kirstenbosch National Botanical Garden (an den östlichen Hängen des Tafelbergs, 13 km von Kapstadt entfernt) ist der schönste botanische Garten Afrikas und einer der größten botanischen Gärten der Welt. Er wurde 1913 auf Land gegründet, das Cecil Rhodes (gestorben 1902) der Nation vermacht hatte, und umfasst 528 Hektar (davon 7 Hektar kultivierte Gärten und der Rest ist natürliches Fynbos): Kirstenbosch wurde 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt (als Teil der Kap-Flora-Region), der einzige botanische Garten der Welt, der als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen wurde.

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    Kirstenbosch – Der größte botanische Garten der Welt am Fuße des Tafelbergs

    Kirstenbosch (gegründet 1913, 528 Hektar) liegt an den Osthängen des Tafelbergs innerhalb der Kap-Pflanzenregion (das kleinste, aber artenreichste der 6 Pflanzenreiche der Welt) – der Garten zeigt 7.000 der 9.000 endemischen Pflanzenarten des Kaps in nachgebildeten Fynbos-Lebensräumen, Protea-Gärten und Palmfarn-Amphitheatern.

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    Boomslang Canopy Walkway – Aussichten auf Baumhöhe

    Der Boomslang („Baumschlange“) Baumwipfelpfad ist eine 130m lange, geschwungene Stahl- und Holzbrücke, die 12m über dem Waldboden verläuft – die Aussicht reicht über den Garten bis zur Kap-Halbinsel; der Pfad führt durch einen Silberbaumwald (Leucadendron argenteum, endemisch am Tafelberg), dessen Farbe sich ändert, wenn der Wind die silberblättrigen Äste bewegt.

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    Fynbos-Biom – 6.000 Arten, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen

    Das Kap-Fynbos-Biom (feuerabhängiges, nährstoffarmes Buschland) enthält mehr Pflanzenarten pro Quadratkilometer als der Amazonas-Regenwald – die charakteristischen Proteen (Südafrikas Nationalblume), Erikas (Heidekraut) und Restios (schilfartige Pflanzen) blühen nacheinander, sodass immer etwas in Blüte steht; die Ausstellung von Kirstenbosch ist von Juli bis September am dichtesten.

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    Sommer-Sonnenuntergangskonzerte – Januar & Februar

    Die Sonntagabend-Sommerkonzerte in Kirstenbosch (November–April, 16–18 Uhr) ziehen 15.000 Menschen auf den Great Lawn – das Publikum bringt Picknickdecken, Woolworths Feinkostplatten und Wein mit; die Darbietungen reichen von Afropop-Legenden wie Hugh Masekela und Miriam Makeba (die hier in den 1990er Jahren auftraten) bis hin zu zeitgenössischem südafrikanischem Jazz; Vorverkaufstickets sind unerlässlich (R200–400).

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    Smuts Track – Wanderung zum Gipfel des Tafelbergs

    Der Smuts Track (benannt nach Jan Smuts, einem ehemaligen Premierminister und Botaniker, der ihn regelmäßig wanderte) beginnt im oberen Garten von Kirstenbosch und steigt in 2-3 Stunden zum Maclear's Beacon (1.086m, dem höchsten Punkt des Tafelbergs) auf – die Route führt durch einzigartige afromontane Waldinseln und felsige Sandsteinplateaus, die mit Restio bewachsen sind.

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    Cape Leopard Trust – Naturschutz im Garten

    Kap-Leoparden (eine eigene, kleinere Unterart, isoliert durch Stadtentwicklung) streifen immer noch durch die an Kirstenbosch angrenzenden Berge – der Cape Leopard Trust überwacht 3-5 Individuen am Tafelberg mit Kamerafallen; das Besucherzentrum des Trusts in Kirstenbosch erklärt, wie diese Tiere in Südafrikas meist urbanisiertem Gebirgszug überleben.

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