
Hyde Park, die University of Chicago & Obamas South Side
Hyde Park — das am See gelegene Viertel an Chicagos South Side, 13 Kilometer südlich des Loops, Heimat der University of Chicago (gegründet 1890), des Museum of Science and Industry und der Präsidentenbibliothek von Barack Obama (geplante Eröffnung 2025 als Obama Presidential Center im Jackson Park) — ist eines der intellektuell und kulturell bedeutsamsten Wohnviertel in der amerikanischen Stadtgeschichte.
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University of Chicago – Gotischer Campus & Nobelpreisträger
Die University of Chicago (gegründet 1890, 100 Nobelpreisträger) nimmt einen 217 Hektar großen gotischen Campus in Hyde Park ein – der Hauptplatz ähnelt einem Oxford College; die Regenstein Library beherbergt 4,5 Millionen Bände; das Oriental Institute Museum (freier Eintritt) beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen antiker nahöstlicher Artefakte.
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Obama Presidential Center – Jackson Park, 2025
Das Obama Presidential Center (Jackson Park, 19,3 Hektar großes Gelände, entworfen von Tod Williams Billie Tsien Architects) umfasst einen Museumsturm, eine Bibliothek, eine Zweigstelle der Chicago Public Library und Sportanlagen – das Zentrum ist eher als Gemeinschaftszentrum für Chicagos South Side denn als traditionelle Präsidentenbibliothek konzipiert.
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DuSable Black History Museum – Afroamerikanische Geschichte
Das DuSable Black History Museum and Education Center (Washington Park, 1961) ist das älteste Museum für schwarze Geschichte in den USA – benannt nach Jean Baptiste Point du Sable (Chicagos erster nicht-indianischer Siedler, ein Schwarzer haitianischer Herkunft, der 1790 einen Handelsposten gründete); die Sammlung umfasst das ursprüngliche Gebäude der Weltausstellung von 1933 und Erinnerungsstücke an Harold Washington.
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Museum of Science and Industry – 35.000 Artefakte
Das Museum of Science and Industry (Jackson Park, untergebracht im Palast der Schönen Künste der Weltausstellung von 1893) ist das größte Wissenschaftsmuseum der westlichen Hemisphäre – das deutsche U-Boot U-505 (1944 erbeutet, das einzige einsatzfähige U-Boot des Zweiten Weltkriegs in den USA), die Kohlenminen-Ausstellung (Nachbildung einer unterirdischen Mine aus den 1930er Jahren) und das Apollo-8-Kommandomodul sind permanente Highlights.
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Promontory Point – Der Michigansee von seiner schönsten Seite
Promontory Point (55th Street, Hyde Park) ist eine künstliche Kalksteinhalbinsel, die 1.000 Fuß in den Michigansee ragt – ein WPA-Projekt aus den 1930er Jahren mit Kalksteinfeldhaus und terrassiertem Seeufer; der Panoramablick auf Chicagos Skyline über offenes Wasser ist an einer menschlichen Uferlinie völlig frei von kommerzieller Bebauung verfügbar.
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Woodlawn & Bronzeville – Jazz-Erbe der South Side
Bronzeville (die „Black Metropolis“, 31.–51. Straße) war das Ziel von 500.000 Schwarzen Amerikanern während der Großen Migration (1910–1940) – Muddy Waters, Mahalia Jackson und Louis Armstrong lebten hier; der Bronzeville Walk of Fame (35. Straße) ehrt 100 Bewohner; das ursprüngliche Chess Records Studio (2120 S Michigan Ave) ist der Ort, an dem die Rolling Stones 1964 aufnahmen.
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