Asiatisches Istanbul: Kadıköy, Üsküdar und das andere Ufer
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Asiatisches Istanbul: Kadıköy, Üsküdar und das andere Ufer

Das asiatische Ufer Istanbuls, erreichbar von der europäischen Seite per öffentlicher Fähre (ca. 20 Minuten) oder durch den Marmaray-Tunnel (eröffnet 2013, der erste transozeanische Eisenbahntunnel der Welt), enthält etwa die Hälfte von Istanbuls 15 Millionen Einwohnern und einen völlig anderen Stadtcharakter als die europäische Seite: weniger touristisch, mehr Wohnviertel, mit Stadtvierteln wie Kadıköy, Üsküdar und Moda.

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    Kadıköy Markt (Çarşı) — Das tägliche Leben am asiatischen Ufer

    Der Marktbezirk Kadıköy, der überdachte und Freiluftmarktbereich im Zentrum des Stadtteils Kadıköy, ist Istanbuls atmosphärischster Arbeiterviertelmarkt: ein Labyrinth überdachter Straßen mit Metzgern, Fischmongers, Gemüsehändlern, Käsehändlern, Gewürzverkäufern, Bäckereien und den charakteristischen türkischen Teestuben.

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    Bahnhof Haydarpaşa — Das letzte osmanische Eisenbahnterminal

    Der Bahnhof Haydarpaşa, das monumentale neu-romanische und deutschrenaissance-artige Eisenbahnterminal, das 1906–1909 von den deutschen Architekten Otto Ritter und Helmut Cuno für das Bagdad-Eisenbahn-Konsortium auf einer Landzunge am Bosphorus gebaut wurde, ist einer der architektonisch beeindruckendsten Bahnhöfe der Welt.

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    Moda — Das Belle-Époque-Dorf am asiatischen Ufer

    Moda, das Strandviertel an der Südspitze der Kadıköy-Halbinsel, ist das reizvollste Viertel am asiatischen Ufer Istanbuls: ein kleines Vorgebirge aus Reihenhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert, mit einer Uferpromenade, einer Art-Déco-Eisdiele (Baylan, seit 1923 in Betrieb) und einer Reihe unabhängiger Cafés und Weinbars.

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    Üsküdar — Das heilige asiatische Ufer

    Üsküdar, das große, historisch bedeutende osmanische Viertel direkt gegenüber von Eminönü und Sultanahmet (15 Minuten per Fähre), ist eines der ältesten besiedelten Gebiete Istanbuls: der Standort des antiken Chalcedon, und Heimat einiger der schönsten osmanischen Moscheen außerhalb von Sultanahmet, darunter die Şemsi-Pasha-Moschee (1580) und Mihrimah Sultan (1548), beide von Mimar Sinan entworfen.

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    Çamlıca-Hügel — Istanbul vom höchsten Punkt

    Der Große Çamlıca-Hügel, der 267 Meter hohe Hügel im Üsküdar-Viertel, ist der höchste natürliche Punkt im Stadtgebiet Istanbul und bietet das einzige 360-Grad-Panorama der gesamten Ausdehnung der Stadt. Auf dem Hügel steht die Große Istanbul-Moschee (Çamlıca Camii, 2019), die größte Moschee der Türkei nach Fassungsvermögen.

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    Bosphorus-Fähre — Die beste urbane Pendlerstrecke der Welt

    Das Istanbuler öffentliche Fährsystem, das die europäischen und asiatischen Ufer des Bosphorus verbindet, ist eine der großartigsten Erfahrungen des öffentlichen Nahverkehrs weltweit: eine 20-minütige Überfahrt auf einer historischen Fähre mit einem Glas Tee, während man das europäische Skyline-Panorama mit Minaretten und Kuppeln hinter sich schrumpfen sieht. Die Überfahrt kostet so viel wie jede Istanbuler ÖPNV-Fahrt (ca. 0,50€ mit Istanbulkart).

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