Fatih und die Fatih-Moschee: Das konservative Istanbul
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Fatih und die Fatih-Moschee: Das konservative Istanbul

Der Fatih-Bezirk, der die zentralen und westlichen Teile der historischen Halbinsel hinter Sultanahmet einnimmt, ist Istanbuls konservativstes und traditionell muslimischstes Viertel: ein Bereich mit Arbeiterstraßen, kleinen Moscheen und der großen Fatih-Moschee (Glaubensmoschee), die Sultan Mehmed II. unmittelbar nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 auf dem Gelände der byzantinischen Kirche der Heiligen Apostel erbaut hat.

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    Fatih-Moschee (Glaubensmoschee) — Das Fundament des Eroberers

    Die Fatih-Moschee (Fatih Camii), der große Moschekomplex im Zentrum der historischen Halbinsel, wurde von Sultan Mehmed II. zwischen 1463 und 1470 auf dem Gelände der byzantinischen Kirche der Heiligen Apostel errichtet. Der Moschekomplex (külliye) von Mehmed II. umfasste 8 Medresen, ein Krankenhaus, eine Karawanserei, eine Grundschule und eine Bibliothek — die größte osmanische Kaiserstiftung, die je gebaut wurde.

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    Vefa Bozacısı — 500 Jahre fermentiertes Weizengetränk

    Vefa Bozacısı, der kleine Laden für fermentiertes Weizengetränk (Boza) im Vefa-Viertel, ist seit 1876 am selben Standort in Betrieb und ist damit das älteste kontinuierlich betriebene Lebensmittel- und Getränkegeschäft in Istanbul. Der Silberbecher (noch immer hinter Glas ausgestellt), aus dem Mustafa Kemal Atatürk angeblich trank, als er den Laden besuchte, ist das wertvollste Objekt des Lokals.

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    Şehzade-Moschee — Sinans Gesellenstück

    Die Şehzade-Moschee (Prinzenmoschee), von Mimar Sinan zwischen 1543 und 1548 für Sultan Süleyman den Prächtigen zum Gedenken an seinen Sohn Şehzade Mehmed erbaut, ist Sinans erster großer Moscheeauftrag. Sinan beschrieb das Şehzade später als sein Gesellenstück, die Süleymaniye als sein Gesellenstück und die Selimiye in Edirne als sein Meisterwerk.

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    Konstantinssäule — Roms erstes Monument in Konstantinopel

    Die Konstantinssäule (Çemberlitaş), die 37 Meter hohe Porphyrsäule im Çemberlitaş-Viertel, wurde 330 n. Chr. von Kaiser Konstantin I. zur Feier der Einweihung Konstantinopels als neue Hauptstadt des Römischen Reiches errichtet. Der Säulensockel enthielt laut byzantinischer Überlieferung Reliquien des Heiligen Kreuzes und das Palladium Roms.

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    Bahnhof Sirkeci — Orient-Express-Terminus

    Der Bahnhof Sirkeci (Sirkeci Garı), das ornamentierte neo-maurische und osmanische Eisenbahngebäude, das 1888–1890 für den Orient-Express — den Luxuspassagierservice zwischen Paris und Istanbul — erbaut wurde, ist der östliche Endpunkt der berühmtesten Eisenbahnreise der Geschichte.

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    Kumkapı — Istanbuls Fischviertel an der Marmaraküste

    Kumkapı, das Viertel an der Marmarameerküste der historischen Halbinsel, ist Istanbuls traditionelles Fischrestaurantviertel: eine Ansammlung von Meyhane (türkischen Tavernas) und Meeresfrüchterestaurants rund um den historischen Kumkapı-Fischerhafen. Die Restaurants servieren das Standard-Meyhane-Menü: kalte Meze, Rakı und frischen gegrillten Fisch.

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