Alfama & São Jorge Burg: Lissabons Maurisches Herz
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Alfama & São Jorge Burg: Lissabons Maurisches Herz

Alfama — vom arabischen al-hamma, 'die Bäder' — ist Lissabons ältestes erhaltenes Viertel, das einzige, das dem katastrophalen Erdbeben von 1755 vorausging. Unterhalb der maurischen Burg São Jorge auf einem Hügel gelegen, verkörpert sein Labyrinth aus steilen Gassen, Kachelhäusern, Aussichtspunkten und Fado-Bars die Seele der Stadt.

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    Burg São Jorge (Castelo de São Jorge)

    Mitte des 11. Jh. von den Mauren auf Fundamenten römischer und eisenzeitlicher Besiedlung erbaut, wurde sie 1147 vom portugiesischen König Afonso Henriques erobert. Die Zinnen bieten den schönsten Panoramablick über Lissabon, den Tejo und die Hängebrücke 25. April. Eine archäologische Ausgrabung (Olisipo) verfolgt die Besiedlung des Burgbergs seit dem 7. Jh. v. Chr.

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    Lissaboner Dom (Sé de Lisboa)

    1147 auf dem Standort der Hauptmoschee nach der christlichen Rückeroberung gegründet, weist die Sé eine strenge romanische Fassade mit Zwillingstürmen auf. Die gotischen Kreuzgänge des 14. Jh. enthalten archäologische Ausgrabungen der römischen und maurischen Schichten. Der Schatz bewahrt mittelalterliche Reliquiare und Gewänder von außergewöhnlicher Qualität.

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    Portas do Sol & Santa Luzia Aussichtspunkt

    Die Portas do Sol ('Sonnentore') bieten einen der meistfotografierten Aussichtspunkte der Stadt über Alfamas Dächer zum Tejo. Die angrenzende Santa Luzia Terrasse, deren Außenwände mit 1940er-Azulejo-Tafeln des vor-Erdbeben-Lissabons geschmückt sind, bietet einen intimeren Aussichtspunkt, umrahmt von Bougainvillea.

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    Alfama Gassen & Fado-Häuser

    Alfamas Gassen folgen seit der maurischen Zeit unveränderten Trassen. Fado — die seelenvolle, melancholische Musiktradition aus Lissabons Hafenkneipen im 19. Jh., seit 2011 UNESCO-Immaterielles Kulturerbe — wird nightly in intimen Fado-Häusern aufgeführt. Die bekannteste Fadista war Amália Rodrigues (1920-1999).

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    Aussichtspunkt da Graça & Aussichtspunkt da Senhora do Monte

    Der Miradouro da Graça, nördlich der Burg, ist eine lokalere, weniger touristisch überlaufene Alternative, bei Lissabonner für Abendgetränke beliebt. Noch höher bietet der Miradouro da Senhora do Monte — Lissabons höchster Aussichtspunkt — ein 360°-Panorama mit der Serra de Sintra und dem Christkönig-Denkmal im Süden.

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    Fado-Museum & Geburtsquartier des Fado

    Das Museu do Fado, in einer ehemaligen Pumpstation neben dem Alfama-Brunnen, präsentiert Fados Geschichte von seinen Ursprüngen in den Vierteln Mouraria und Alfama im 19. Jh. bis zu seiner Entwicklung zur ikonischsten Kulturexport Portugals. Es enthält Instrumente, Kostüme, Fotos und Aufnahmen der Schlüsselfiguren.

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