
La Movida & Malasaña: Madrids Kulturrevolution
Zwischen 1977 und 1985 explodierte Madrid nach fast 40 Jahren Franco-Diktatur in einer Welle der Kreativität und des Hedonismus, bekannt als La Movida Madrileña. Diese Abendroute erkundet die Bars, Plätze und Kulturräume des Viertels, das zur Wiege der modernen spanischen Popkultur wurde.
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Plaza del Dos de Mayo — Das Herz von Malasaña
Die Plaza del Dos de Mayo erinnert an den Aufstand vom 2. Mai 1808 gegen die napoleonische Besatzung—der hier begann. Die zwei Kanonen am Denkmal sind original. Heute ist der Platz von ruhigen Bars umgeben und füllt sich an warmen Abenden mit Anwohnern. Beginnen Sie mit einem Wermut an einer der Terrassen.
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Calle del Pez — Die Straße der Plattenläden und Vintage-Bars
Calle del Pez ist eine der charaktervollsten Straßen Madrids: unabhängige Plattenläden, Vintage-Kleidung, feministische Buchläden und Bars, die ihr Interieur seit 1983 nicht verändert haben. La Vía Láctea in der nahe gelegenen Calle de Velarde ist der Ort, wo sich die Movida-Szene zuerst versammelte.
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Museo de Historia de Madrid — Wo die Geschichte der Stadt lebt
In einem ehemaligen Hospiz aus dem 18. Jahrhundert mit churrigureskem Portal an der Calle de Fuencarral ist das Stadtgeschichtsmuseum Madrid eines der meistunterschätzten Kleinode der Stadt. Highlight: das außergewöhnliche Stadtmodell von 1830—ein 5 Meter breites Gipsmodell. Sonntags kostenlos.
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Chueca — Regenbogenfahnen und Stadtviertel-Aperitivo
Gehen Sie südlich von Malasaña nach Chueca—Madrids LGBTQ+-Viertel. Während der Movida war Chueca das Epizentrum der queeren Kultur im post-Franco-Spanien. Madrids Pride (Ende Juni) findet hier statt und ist eine der größten Europas.
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Mercado de San Antón — Chiecas überdachter Markt
Der Mercado de San Antón ist eine dreigeschossige Glas-Stahl-Konstruktion mit einer Essenshalle im Erdgeschoss und einer Dachrestaurant-Bar mit zurückziehbarem Dach. Die Dachbar serviert bis spät Cocktails und hat schöne Ausblicke über Chueca.
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La Vía Láctea — Das lebende Denkmal der Movida
Beenden Sie die Kulturrunde in La Vía Láctea in der Calle de Velarde in Malasaña—der Bar, die seit 1979 das Hauptquartier der Movida war, wo Almodóvar trank, wo Bands sich bildeten und auftrennten. Das Interieur hat sich kaum verändert: noch immer mit alten Konzertpostern und Rock-Memorabilia bedeckt. Öffnet um 19 Uhr, schließt um 3 Uhr (5 Uhr am Wochenende).