Königliches Madrid: Paläste, Plätze und antike Tempel
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Königliches Madrid: Paläste, Plätze und antike Tempel

Lang bevor es das Prado oder die Gran Vía gab, war Madrid eine habsburgische und bourbonische Königshauptstadt. Diese Route folgt der imperialen Achse der Stadt: dem Palacio Real, der Plaza Mayor, der Almudena-Kathedrale und dem Tempel von Debod—einem altägyptischen Tempel, den Ägypten 1968 Spanien schenkte.

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    Palacio Real de Madrid — Europas größter Königspalast

    Der Palacio Real ist die offizielle Residenz der spanischen Königsfamilie. Erbaut auf dem Gelände einer habsburgischen Festung, die 1734 abbrannte, hat der heutige Barockpalast 3.418 Zimmer. Die Staatsgemächer umfassen die Königliche Rüstkammer, den Porzellansaal und den Thronsaal mit Freskendecke von Tiepolo.

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    Almudena-Kathedrale — Madrids verspätete Kathedrale

    Direkt neben dem Palacio Real wurde die Almudena-Kathedrale erst 1993 geweiht—außergewöhnlich spät für eine große europäische Hauptstadt. Die Krypta ist bemerkenswert—ein niedriger, atmosphärischer Raum mit Ziegelsteinpfeilern aus dem 11. Jahrhundert. Die Dachterrasse bietet Blick auf den Palast und das Manzanares-Tal.

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    Plaza Mayor — Das imperiale Herz von Alt-Madrid

    Die Plaza Mayor wurde unter Felipe III. zwischen 1617 und 1619 erbaut. Es ist ein perfekt harmonischer Arkadenplatz von 237 auf 129 Metern. In vier Jahrhunderten war sie Markt, Stierkampfarena, Hinrichtungsplatz und Inquisitions-Autodafé-Stätte. Bester Eingang: durch den Arco de Cuchilleros im Süden.

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    Mercado de San Miguel — Glas, Eisen und Jamón

    Eine Minute von der Plaza Mayor entfernt: der Mercado de San Miguel, eine 1916er Eisen-Glas-Markthalle, 2009 als Feinkostviertel renoviert. Teurer als Antón Martín, aber die Architektur ist wunderschön. Ideal für einen Halt: ein Glas galicischen Albariño und eine Platte Jamón ibérico.

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    Tempel von Debod — Ägypten im Herzen Madrids

    Eine der überraschendsten Sehenswürdigkeiten Madrids: ein echter 2.200 Jahre alter ägyptischer Tempel, der Tempel von Debod, im Parque de la Montaña. Im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaut und 1968 von Ägypten an Spanien geschenkt. Der Park bietet den besten Sonnenuntergangs-Aussichtspunkt Madrids.

  6. 6

    Sabatini-Gärten — Die geheimen Gärten des Palastes

    Unterhalb des Palacio Real befinden sich die Sabatini-Gärten am Nordflügel des Palastes. In den 1930er Jahren in einem französischen Formalgartenstil mit Brunnen, Buchsbaumhecken und Statuen angelegt, sind sie einer der ruhigeren Grünbereiche im Zentrum Madrids. Eine Kolonie verwilderter Sittiche nistet in den Bäumen. Der Garten bietet einen perfekten Blick auf die Palastfassade.

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