
Die Songwriting-Kultur von Nashville, Writers Rounds & Bluebird Café
Die Songwriting-Kultur von Nashville (die Kultur, die Nashville unter amerikanischen Musikstädten einzigartig macht — die Stadt, die ungefähr 100,000 Musiker und Songwriter beheimatet, wo das 'Lied' und nicht der 'Performer' das Hauptgut der Musikindustrie ist und wo die 'writers round' (das Format, bei dem 3-4 Songwriter im Kreis sitzen und abwechselnd ihre eigenen Lieder vortragen, jeder nur von einer Akustikgitarre begleitet) das primäre Live-Musikformat ist) wird am perfektesten im Bluebird Café verkörpert.
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Bluebird Cafe — Wo Taylor Swift entdeckt wurde
Das Bluebird Cafe (4104 Hillsboro Pike, Green Hills, Zuhörraum mit 90 Plätzen, 1982) ist der wichtigste Veranstaltungsort für Songwriter in Nashville — das 'in the round'-Format (4 Songwriter sitzen im Kreis mit Akustikgitarren und spielen Lieder, die sie für andere Künstler geschrieben haben) ermöglicht dem Publikum, Lieder so zu hören, wie sie geschrieben und nicht wie sie aufgenommen wurden; Taylor Swift wurde 2005 von Scott Borchettas Big Machine Records unter Vertrag genommen, nachdem sie im Bluebird gespielt hatte; Keith Urban, Garth Brooks und Kathy Mattea spielten alle hier vor ihren Durchbrüchen; Reservierungen sind 6 Wochen im Voraus möglich.
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Music Row — Die 19 Blocks, die Country-Musik prägen
Music Row (16th und 17th Avenues South, 2 Blocks breiter Korridor von Demonbreun bis Grand Avenue) ist die physische Infrastruktur der Musikindustrie von Nashville — über 200 Aufnahmestudios (RCA Studio B, wo Elvis, Dolly Parton und Willie Nelson aufnahmen), Verlage, Labels, Talentagenturen und Anwälte der Musikindustrie in einem 19-Block-Gebiet; Sony Music Nashville, Universal Music Group Nashville und Warner Nashville haben hier ihre Hauptsitze; der Quonset Hut (RCA Studio B, 1957) ist das historisch bedeutendste Studio in der Country-Musik.
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RCA Studio B — Wo Country-Musik (buchstäblich) geboren wurde
RCA Studio B (30 Music Square West, 1957, jetzt vom Country Music Hall of Fame als Museum betrieben, $12.50 geführte Tour) nahm über 35,000 Songs von Elvis Presley, Dolly Parton, Roy Orbison, Eddy Arnold und den Everly Brothers auf — Elvis' Nashville-Aufnahmen (1956–1971) hier umfassen 'Are You Lonesome Tonight', 'Suspicious Minds' und 'In the Ghetto'; der 'Nashville Sound' des Studios (sanfte Streicher und Hintergrundgesang ersetzten den früheren Honky-Tonk-Sound) wurde hier Ende der 1950er Jahre von Produzent Chet Atkins entwickelt.
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The Nashville Songwriters Association — 55,000 Mitglieder
Die Nashville Songwriters Association International (NSAI, 1 Music Circle South) ist die weltweit größte gemeinnützige Musikindustrieorganisation (55,000 Mitglieder) — der 'Song of the Year'-Preis (jährlich, die renommierteste genreübergreifende amerikanische Songwriting-Auszeichnung) und die jährliche Aufnahme in die Nashville Songwriter Hall of Fame sind die wichtigsten Ereignisse; die NSAI Songwriter Camps (3-tägige intensive Schreib-Retreats) ermöglichen angehenden Songwritern den Zugang zum Music Row-Ökosystem; Workshops finden wöchentlich in den NSAI-Büros statt und sind für Mitglieder offen.
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Listening Rooms vs Honky Tonks — Nashvilles zwei Musikwelten
Nashville teilt sich in zwei parallele Musikkulturen: den Honky Tonk Highway (Broadway zwischen 1st und 5th Avenues, kostenlose Live-Musik von mittags bis 3 Uhr morgens, Bands spielen für Trinkgelder in Lokalen wie Tootsie's Orchid Lounge — das seit 1960 ununterbrochen in Betrieb ist — und dem neueren Robert's Western World) und die 'listening rooms' (Bluebird, The Station Inn für Bluegrass, 3rd & Lindsley für Americana und Roots) — die Honky Tonks bedienen Junggesellinnenabschiede und Touristen, während die listening rooms Branchenprofis und ernsthafte Musikfans bedienen; beide sind authentisch für Nashville.
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Country Music Hall of Fame — Die Kathedrale der Industrie
Die Country Music Hall of Fame and Museum (222 Fifth Avenue South, 2001, 130,000 sq ft, $27 Erwachsener) ist das größte Museum für Popmusik der Welt — der wechselnde Ausstellungsbereich (3 Etagen) schöpft aus einer Sammlung von 4 Millionen Artefakten (Originalkostüme, Instrumente, Bühnenbilder, Manuskripte, Fotografien und Audioaufnahmen); die permanente Hall of Fame Rotunde (Eingeweihte seit 1961) und Hatch Show Print (Letterpress-Konzertplakatladen, seit 1879 in Betrieb, im Museum gelegen) sind die beiden wesentlichen Erlebnisse; Kombiticket mit RCA Studio B Tour erhältlich.
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