
Hemingways Paris: Der Spaziergang der Verlorenen Generation
In den 1920er Jahren strömte eine Generation amerikanischer und britischer Schriftsteller und Künstler nach Paris, angelockt vom günstigen Franken, der Freiheit und Gertrude Steins berühmtem Salon. Hemingway, Fitzgerald, Ezra Pound und James Joyce lebten alle in Gehweite voneinander auf dem linken Ufer. Dieser halbtägige Spaziergang besucht ihre tatsächlichen Adressen, Lieblingskneipen und Treffpunkte.
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Shakespeare and Company — Das literarische Herz
Die Buchhandlung in der Rue de la Bûcherie 37 bewahrt den Geist von Sylvia Beachs Original, das James Joyces Ulysses 1922 erstmals veröffentlichte. Heute ist es noch immer eine lebendige literarische Gemeinschaft mit Lesungen, Veranstaltungen und einem Café nebenan. Stöbern Sie in den anarchisch organisierten Regalen.
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Rue de Fleurus 27 — Gertrude Steins Salon
Gehen Sie westwärts zur Wohnung, wo Gertrude Stein und Alice B. Toklas den wichtigsten literarischen und künstlerischen Salon des 20. Jahrhunderts abhielten. Ihre Wände waren mit Picasso, Matisse und Cézanne bedeckt. Hemingway beschreibt seine Besuche hier in Paris—ein Fest—wie er das Schreiben und Redigieren lernte.
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Rue Cardinal Lemoine 74 — Hemingways erste Pariser Wohnung
Gehen Sie ostwärts zu dem Gebäude, wo Ernest Hemingway und seine erste Frau Hadley von 1921 bis 1923 lebten. Hier schrieb er die frühen Kurzgeschichten, die In Our Time wurden. Oben am Hügel liegt der Place de la Contrescarpe, ein kleiner Platz mit Cafés, der in seinen Schriften auftaucht. Eine Gedenktafel befindet sich am Gebäude.
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La Closerie des Lilas — Wo Hemingway schrieb
Diese elegante Brasserie am Boulevard du Montparnasse 171 war Hemingways Lieblingsarbeitscafé in den 1920ern—er kam fast jeden Morgen zum Schreiben und Überarbeiten. Er schrieb Fiesta (Die Sonne geht auch auf) hier um. Terrasse und Zinkbar sind noch original. Bitten Sie den Kellner, Ihnen die Messingtafel mit Hemingways Namen an der Bar zu zeigen.
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Le Select / Le Dôme / La Rotonde — Das Montparnasse-Trio
Drei legendäre Cafés versammeln sich am Carrefour du Montparnasse, zwei Minuten von La Closerie. Le Select (1925 eröffnet) war das erste Pariser Café, das die ganze Nacht geöffnet blieb. Le Dôme war Treffpunkt der deutschen Expressionisten. La Rotonde gehörte Picasso, Modigliani und Lenin. Die Cafés sind noch in Betrieb—bestellen Sie ein Glas Wein und überlegen Sie, wer genau auf diesen Stühlen saß.
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Cimetière du Montparnasse — Die letzte Ruhestätte
Zehn Minuten südlich liegt der Friedhof, wo sich mehrere Mitglieder der Verlorenen Generation beerdigen ließen. Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre liegen zusammen. Samuel Beckett ist in Division 18. Ein kostenloser Plan am Eingang zeigt alle bemerkenswerten Gräber.