Koh Phi Phi Environment & Sustainability Walk
Zurück zu Reiseführer
RouteKoh Phi Phi

Koh Phi Phi Environment & Sustainability Walk

Verstehen Sie die Umweltherausforderungen von Phi Phi – die extreme Konzentration des Touristenverkehrs auf den kleinen Phi Phi-Inseln hat zu einigen der dringendsten Herausforderungen für ein nachhaltiges Tourismusmanagement in Südostasien geführt, und die Geschichte der Insel veranschaulicht sowohl die Kosten des unkontrollierten Tourismus als auch die Möglichkeiten zur Erholung.

  1. 1

    Nationalparkbüro

    Das Hat Noppharat Thara – Mu Ko Phi Phi Nationalparkbüro am Tonsai Pier kassiert die Eintrittsgebühr für den Nationalpark von allen ankommenden Booten und ist für die Verwaltung des Meeresschutzgebiets verantwortlich, das den gesamten Phi Phi-Archipel umfasst – Das Nationalparksystem (gegründet 1983) regelt die Bauvorschriften, die Ankerzonen für Boote, die Fischereibeschränkungen und die Besuchermanagementrichtlinien, die den ökologischen Verlauf der Inseln bestimmen. Die Spannung zwischen dem Schutzauftrag des Nationalparks und dem enormen wirtschaftlichen Druck eines der kommerziell erfolgreichsten Tourismusziele Thailands ist in jeder Managemententscheidung sichtbar.

  2. 2

    Korallenriff-Wiederherstellungszonen

    Die ausgewiesenen Korallenerholungszonen rund um Phi Phi Don und Phi Phi Leh, die eingerichtet wurden, nachdem die Tsunami-Bewertung im Jahr 2004 das volle Ausmaß bereits bestehender Riffschäden offenbarte, stellen den ehrgeizigsten Versuch des Meeresschutzmanagements dar – die Ankerverbotszonen, die Schnorchelzonen (keine Flossen erlaubt) und die Schließung zuvor zugänglicher Tauchplätze zur Wiederherstellung dokumentieren die zunehmende Verschärfung des Besuchermanagements an den ökologisch empfindlichsten Riffstandorten. Der Kontrast zwischen den Riffgebieten innerhalb aktiver Schutzzonen und den stark besuchten ungeschützten Riffgebieten bietet eine Live-Demonstration dafür, was Managementeingriffe innerhalb von 5–10 Jahren bewirken können.

  3. 3

    Tsunami-Denkmal

    Das Tsunami-Denkmal in der Bucht von Loh Dalum erinnert an die etwa 2.000 Menschen, die auf Koh Phi Phi bei der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 ums Leben kamen. Die flache Landenge der Insel, knapp über dem Meeresspiegel und zwischen zwei Buchten auf gegenüberliegenden Seiten gelegen, erlitt verheerende Überschwemmungen durch den Tsunami, der sowohl aus der Andamanensee (der westlichen Bucht) als auch durch die Brechung um den Kalkstein kam Landzungen. Das Denkmal und die um ihn herum sichtbare wiederaufgebaute Resort-Infrastruktur dokumentieren sowohl das Ausmaß der Verwüstung als auch die Geschwindigkeit der kommerziellen Erholung – die ersten Resort-Hotels wurden innerhalb von 18 Monaten wiedereröffnet, und innerhalb von 5 Jahren war das Touristenaufkommen wieder auf das Niveau vor dem Tsunami zurückgekehrt.

  4. 4

    Plastikmüll-Challenge

    Die Herausforderung bei der Entsorgung von Plastikmüll auf Koh Phi Phi – einer Insel, auf der alle Konsumgüter mit dem Boot ankommen und der gesamte Müll mit dem Boot abtransportiert werden muss (auf der Insel gibt es keine Mülldeponie, keine Abwasserbehandlung und keine Kapazität zur Verarbeitung von Industrieabfällen) – ist eines der sichtbarsten Versäumnisse beim Umweltmanagement im thailändischen Tourismus. Das sichtbare Plastik an den Stränden, in den küstennahen Riffgebieten (wo Schnorchler regelmäßig auf Plastiktüten, Flaschen und Einwegverpackungen stoßen) und in den Entwässerungskanälen der Insel zeigt die Kluft zwischen dem Umweltanspruch des Nationalparkstatus und der praktischen Realität der Abfallbewirtschaftung auf einer Insel, die an Spitzentagen 10.000 Besucher empfängt und über keine Infrastruktur für ihren Abfall verfügt.

  5. 5

    Eco Resort Phi Phi

    Die Öko-Resort-Betriebe an der weniger erschlossenen Ostküste von Phi Phi Don (Long Beach-Gebiet) stellen das nachhaltigste Unterkunftsmodell dar, das es auf der Insel gibt – die kleineren Betriebe mit Solarenergie, Komposttoiletten, Grauwasserrecycling und expliziten Richtlinien zur Eliminierung von Einwegplastik zeigen, dass die Tourismuswirtschaft der Insel mit deutlich geringeren Auswirkungen auf die Umwelt betrieben werden kann als die Mainstream-Resort-Betriebe im Hauptdorf. Bei den Öko-Resort-Gästen handelt es sich in der Regel um eine andere Bevölkerungsgruppe als der Mainstream-Resort-Markt, aber die Betriebe beweisen praktisch, dass hohe Umweltstandards mit einer komfortablen Unterbringung auf der Insel vereinbar sind.

  6. 6

    Phi Phi Leh Conservation

    Der unbewohnte Status von Phi Phi Leh (die Insel hat keine dauerhafte Besiedlung) bietet den direktesten Vergleich mit der bewirtschafteten Umgebung von Phi Phi Don – die gleiche Kalkstein-Karstlandschaft, das gleiche Wasser der Andamanensee und die gleiche Riffumgebung, aber ohne die anhaltende menschliche Besiedlung und die damit verbundene Verschwendung, Lärm und Lichtverschmutzung, zeigt, wie Koh Phi Phi Don vor dem Tourismus aussah. Das Maya Bay Management-Experiment (die Schließung 2018–2022 und die anschließende kontrollierte Wiedereröffnung) ist die ehrgeizigste Naturschutzmaßnahme an einem bestimmten thailändischen Touristenort und seine Ergebnisse werden von Meeresschützern weltweit als Modell für die Bewirtschaftung überfüllter Naturgebiete genau beobachtet.

Walk this route with audio

Stories play automatically as you reach each stop — no tapping needed.

#culture#history