
Reykjavíker Kultur – die isländischen Sagen, Skyr, die Musikszene & die bunten Altstadthäuser
Die kulturelle Identität Reykjavíks – die altnordische Saga-Tradition, die zeitgenössischen Musiker wie Björk und Sigur Rós, die geothermie-betriebene Esskultur und die farbigen Wellblechhäuser der Altstadt – ist eine der markantesten unter den kleinen Hauptstädten der Welt.
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Die Wellblechhäuser – der Charakter der Reykjavíker Altstadt
Die Wellblechhäuser des zentralen Reykjavík (der charakteristische Gebäudetyp der Reykjavíker Altstadt, die 1-2-geschossigen Holzhäuser, die zwischen 1880 und 1930 mit aus Großbritannien importierten Wellblechplatten verkleidet wurden, die Eisenverkleidung als isländische Lösung für die Herausforderung, in einem Klima aus Wind, Regen und Frost ohne die auf dem europäischen Kontinent verfügbaren lokalen Baumaterialien zu bauen – die isländische vulkanische Geologie liefert keinen brauchbaren Baustein, die Wälder wurden von den nordischen Siedlern im 9. Jahrhundert gerodet, das Wellblech war der Wetterschutz der Wahl für das Baubudget der wachsenden Fischerstadt des späten 19. Jahrhunderts): die Maltradition (die Eisenplatten in der markanten isländischen Farbpalette gestrichen – Türkis, Terrakottarot, Sonnengelb, Dunkelgrün, Senf – die Farben als individueller Ausdruck innerhalb der einheitlichen Gebäudetypologie, das farbenprächtigste Straßenbild der nordischen Länder, die korrekte Fotografieroute die Skólavörðustígur-Straße, die vom Domplatz zur Hallgrímskirkja-Kirche führt, die Altstadtstraßen Vesturgata und Túngata südlich des alten Fischereihafens als das am besten erhaltene Wellblech-Straßenbild), die Herausforderungen des Denkmalschutzes (die Eisenhäuser als die am wenigsten prestigeträchtigen der Reykjavíker Gebäudetypen, viele wurden im Bauboom der 1960er-80er Jahre abgerissen, die erhaltenen Beispiele sind jetzt geschützt und Gegenstand des Reykjavíker 871±2 Denkmalschutzprogramms) und das Wellblech in der zeitgenössischen architektonischen Identität (die Tradition wird von den zeitgenössischen isländischen Architekten in der Wellblechverkleidung der neuen Gebäude im Reykjavíker Hafenviertel fortgesetzt, das Material als Brücke zwischen der Bauhaustradition des 19. Jahrhunderts und der Architektur des 21. Jahrhunderts).
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Isländische Musik – Björk, Sigur Rós und die zeitgenössische Szene
Isländische Musik (der international erfolgreichste Kulturexport Islands im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße – ein Land mit 370.000 Einwohnern, das Björk, Sigur Rós, Of Monsters and Men, Kaleo, Ólafur Arnalds, JFDR, Hatari und Dutzende international anerkannter Künstler hervorbringt, die isländische Musikszene die produktivste pro Kopf weltweit, das Iceland Airwaves Festival das jährliche Schaufenster): Björk (Björk Guðmundsdóttir, geboren 1965 in Reykjavík, die international bekannteste isländische Künstlerin in jedem Bereich, die Post-Punk-, Elektronik- und Orchestral-Sängerin, deren Alben Debut, Post, Homogenic, Vespertine und Medúlla zu den einflussreichsten Aufnahmen der 1990er-2000er Jahre gehören, die Björk-Museumsausstellung in der Harpa Konzerthalle, die während der großen Retrospektiven gezeigt wird, das Kulturzentrum Iðnó in der Vonarstræti 3 der Veranstaltungsort für die Sugarcubes-Reunion-Gerüchte – Björks Originalband – die Künstlerin, die am persönlichsten mit der isländischen Landschaft identifiziert wird von allen Musikern, die Alben Post und Homogenic die spezifisch von Reykjavík beeinflusste Musik, die erhältlich ist), Sigur Rós (die Reykjavíker Post-Rock-Band, gegründet 1994, das Album Ágætis byrjun von 1999 das international meistgefeierte isländische Musikwerk nach Björk, die von der Band erfundene Sprache Vonlenska – 'Hopelandic' – wird in den Vocals des unbetitelten Albums 'the brackets album' von 2002 verwendet, die Band löst sich mehrfach auf und reformiert sich, tourt aber seit 2002 international, die Musik wird als 'ätherisch', 'eisig' und 'räumlich' beschrieben – die korrekten Klanganaloga zur isländischen Landschaft) und das Iceland Airwaves Festival (siehe die Nachtleben-Route für die vollständige Beschreibung, das Festival die jährliche Konzentration des isländischen Musiktalents im November, Tickets unter icelandairwaves.com).
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Das Nationalmuseum Islands – Wikingerzeit bis zur Gegenwart
Das Nationalmuseum Islands (Þjóðminjasafn Íslands, Suðurgata 41, die Dauerausstellung zur isländischen Geschichte und Kultur von der Besiedlungszeit bis zur Gegenwart, 15 € Erwachsene, Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr, September-April montags geschlossen): die wesentlichen Sammlungen (die Artefakte der Wikingerzeit aus der Besiedlungszeit 874-1100 n. Chr. – das geschnitzte hölzerne Wikingerschiff-Bugfragment, die Knochenkämme, die Bronzebroschen, die Eisenwerkzeuge der nordischen Siedler, die vollständigste Sammlung isländischer materieller Kultur des 9.-10. Jahrhunderts; die mittelalterliche Periode – die isländische Kirchenskulptur des 12.-14. Jahrhunderts, die geschnitzten Holzplatten der Stabkirchen als die markanteste isländische mittelalterliche Kunstform, die geschnitzten Altarplatten der Tür der Valþjófsstaður-Kirche um 1200 – das wichtigste einzelne mittelalterliche Objekt in Island, die geschnitzte Holztür mit dem Ritter und dem Drachen im normannisch-romanischen Stil – und die isländische Manuskriptsammlung einschließlich Faksimiles der Poetischen Edda und der Prosa-Edda – die primären Quellen der nordischen Mythologie – und der Njáls-Saga, der komplexesten der isländischen Familiensagen): die Galerien zur modernen Geschichte (die isländische Fischereiindustrie von den Ruderbooten des 19. Jahrhunderts bis zur industriellen Trawlerflotte, die Island im 20. Jahrhundert zu einer der reichsten Nationen der Welt machte, die Unabhängigkeit von Dänemark im Jahr 1944 und die Nachkriegsmodernisierung der isländischen Gesellschaft) und die Ausstellung „Besiedlung Islands“ (der Überblick über den nordischen Besiedlungsprozess, die DNA-Beweise, die nordische männliche Siedler und keltische weibliche Siedler zeigen – ungefähr 60 Prozent nordischen und 40 Prozent keltischen Ursprungs für die Gründungspopulation – die keltischen Frauen fast sicher als Sklavinnen aus Irland und Schottland mitgenommen).
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Skyr, Brennivín und die isländische Esskultur
Isländische Esskultur (die nordische Esskultur an die nordatlantische Umgebung angepasst – Proteine aus dem Meer und von Schafen, Milchprodukte von der isländischen Kuh, Konservierungstechniken wie Trocknen, Salzen, Fermentieren und Geothermie-Backen): Hákarl (der fermentierte Grönlandhai – das Grönlandhai-Fleisch wird 6-12 Wochen im Kies fermentiert, dann weitere 4-5 Monate zum Trocknen aufgehängt, der Fermentationsprozess zersetzt den im frischen Fleisch giftigen Harnstoff und Trimethylaminoxid zu Ammoniak, das das Produkt sicher essbar macht, der Geruch von Ammoniak ist der erste Sinneseindruck, der Geschmack wird als der anspruchsvollste in der nordischen Esskultur beschrieben, erhältlich auf dem Flohmarkt Kolaportið in Geirsgata 19 – der Wochenendmarkt am Alten Hafen, Samstag-Sonntag 11-17 Uhr – und im von Gordon Ramsay getesteten Hákarl-Restaurant Fiskmarkaðurinn in Aðalstræti 12 – der korrekteste formelle Rahmen für das Hákarl-Erlebnis für 35 € für die Verkostung traditioneller isländischer Konserven des Küchenchefs), Brennivín (der isländische Kümmel-Aquavit, wegen des schwarzen Etiketts der staatlichen Monopolflasche „Schwarzer Tod“ – svarti dauðinn – genannt, der Spiritus mit 37,5 Volumenprozent Alkohol, destilliert aus fermentierter Getreidemaische mit Kümmelgeschmack, die traditionelle Begleitung zum Hákarl – der Spiritus neutralisiert das Ammoniak des Hais – das authentischste isländische alkoholische Getränk für 6-8 € pro Shot, erhältlich in den staatlichen Spirituosenläden Vínbúðin, dem einzigen legalen Spirituosenladen in Island) und Skyr (siehe die Hauptroutenbeschreibung für alle Details, das am weitesten verbreitete isländische Lebensmittelprodukt, Skyr mit isländischen Heidelbeeren und Honig ist der korrekte Nachmittagssnack in jedem Reykjavíker Café für 5-7 €).
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Das Reykjavík Art Museum und die isländischen Bildkünste
Das Reykjavík Art Museum (Listasafn Reykjavíkur, drei Standorte in der Stadt, das Kombiticket 15 € Erwachsene, gültig für 2 Tage): Hafnarhús (Tryggvagata 17, der Standort am Alten Hafen im renovierten Fischlager aus den 1930er Jahren, die Sammlung zeitgenössischer isländischer und internationaler Kunst, die permanente Sammlung des Pop-Künstlers Erró – des isländischen Pop-Künstlers, der in der New Yorker Periode der Bewegung der 1960er Jahre arbeitete – die umfassendste Einzelausstellung im Museum, täglich geöffnet 10-17 Uhr, Donnerstag 10-21 Uhr), Kjarvalsstaðir (Flókagata 24 im Stadtteil Hlíðar, 2 km östlich des Zentrums, das dem Werk von Jóhannes Kjarval gewidmete Museum – dem wichtigsten isländischen Maler des 20. Jahrhunderts, 1885-1972, die Landschaftsbilder der isländischen Vulkanlandschaft die bekanntesten isländischen Gemälde, die Pinselführung als „pointillistisch“ beschrieben, aber korrekter als die dichte, oberflächenbildende Technik der isländischen Magma- und Flechtenlandschaft charakterisiert, täglich geöffnet 10-17 Uhr) und Ásmundarsafn (Sigtún, das Atelierhaus des Bildhauers Ásmundur Sveinsson 1893-1982, das Gebäude vom Bildhauer selbst in der nordafrikanischen Kuppel- und Zylinderform entworfen, die der Künstler als am besten geeignet für die isländische Landschaft empfand, der Skulpturengarten im Freien kostenlos zugänglich, das Museum 10 € Erwachsene, geöffnet Mai-September täglich 10-17 Uhr) und die National Gallery of Iceland (Fríkirkjuvegur 7, die nationale Sammlung isländischer Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, kostenlos, Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr, die vollständigste Sammlung historischer isländischer Malerei).
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Reykjavík an einem Tag – die essentielle Route
Reykjavík an einem Tag – die wesentliche Route (die Mindestzeit, um das Wesentliche von Reykjavík zu sehen): Vormittag (9 Uhr: der Turmaufzug der Hallgrímskirkja – kommen Sie vor den Reisebussen um 9 Uhr für den warteschlangenfreien Aufstieg, die 360-Grad-Aussicht orientiert den Rest des Tages; 9:45 Uhr: die Siedlungsausstellung in Aðalstræti 16, das Langhaus aus dem Jahr 874 n. Chr. durch den Glasboden sichtbar, 45 Minuten; 10:45 Uhr: gehen Sie die Einkaufsstraße Laugavegur zum Alten Hafen – der 15-minütige Spaziergang nach Süden entlang der Skólavörðustígur und nach Westen zum Hafen), Mittag (11:30 Uhr: Walbeobachtung vom Alten Hafen aus – die 3-stündige Tour kehrt um 14:30 Uhr zurück, mit hoher Wahrscheinlichkeit Sichtung von Zwergwalen, die Sægreifinn Fischsuppe am Hafenstand, wenn Sie die Walbeobachtung überspringen – die Lachssuppe oder die Langustensuppe für 6 €, das schnelle Mittagessen; alternativ gibt die Abfahrt um 13 Uhr Zeit für einen vollständigen Rundgang durch den Alten Hafen), Nachmittag (15 Uhr: die Harpa Konzerthalle – der kostenlose Spaziergang durch die geometrische Glasfassade, 20 Minuten; 15:30 Uhr: das Nationalmuseum in Suðurgata 41, 1,5 Stunden für die Wikingerzeit bis zur Gegenwart; 17:30 Uhr: Rückkehr in den Bereich der Hallgrímskirkja für die goldene Stunde der Fotografie, der Kirchturm auf dem Hügel am Ende der Skólavörðustígur die korrekte Position für Sonnenuntergangsfotos), Abend (19 Uhr: Abendessen im Matur og Drykkur in Grandagarður 2 – die traditionellen isländischen Zutaten in zeitgenössischen Zubereitungen, das preisgünstigste Fine Dining in Reykjavík für 30-45 € pro Hauptgericht – und der Nordlichter-Spaziergang um 23 Uhr zur Leuchtturmhalbinsel Grótta, wenn die Aurora-Prognose auf der Vedur.is-Website Kp ≥ 3 anzeigt – der 3 km lange Spaziergang vom Stadtzentrum entlang der Uferpromenade zum Leuchtturm ist die korrekte Position für die Aurora-Beobachtung mit minimaler Lichtverschmutzung).
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