Little India und Kampong Glam: Singapurs indisches und malaiisches Viertel
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Little India und Kampong Glam: Singapurs indisches und malaiisches Viertel

Little India und Kampong Glam sind zwei der vier historischen ethnischen Viertel Singapurs, jedes repräsentiert einen eigenen Strang von Singapurs multikultureller Gründung. Little India, zentriert um die Serangoon Road, ist das kulturelle Herz der tamilischen, punjabischen und bengalischen Gemeinschaften, bekannt für Blumengirlanden-Verkäufer und den Sri Veeramakaliamman-Tempel. Kampong Glam ist das historische Zentrum der malaiischen und muslimischen Gemeinschaft Singapurs, definiert durch die Sultan-Moschee und die Street-Art-Kultur der Haji Lane.

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    Sri Veeramakaliamman-Tempel — Die furchterregende Muttergöttin

    Der Sri Veeramakaliamman-Tempel, der wichtigste Hindutempel im Little India-Viertel Singapurs (gegründet 1838), ist Kali gewidmet — der furchterregenden Form der hinduistischen Göttin Parvati, Zerstörerin des Bösen. Das aufwändige Gopuram des Tempels, bedeckt mit über 100 bunt bemalten Figuren von Kali und ihrer mythologischen Geschichte, ist das visuelle Anker der Serangoon Road. Der Tempel ist der Brennpunkt des Thaipusam-Festivals.

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    Mustafa Centre — Das 24-Stunden-Kaufhaus

    Das Mustafa Centre, ein weitläufiges 24-Stunden-Kaufhaus in der Syed Alwi Road, ist eine der markantesten Einkaufsinstitutionen Singapurs: ein labyrinthisches, ständig überfülltes Emporium, das 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr geöffnet ist und alles von Goldschmuck und Elektronik bis zu Saris, Bollywood-DVDs, ayurvedischen Medizinen und Devisen zu sehr wettbewerbsfähigen Wechselkursen verkauft.

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    Sultan-Moschee — Die goldene Kuppel von Kampong Glam

    Die Sultan-Moschee (Masjid Sultan), Singapurs wichtigste und schönste Moschee, steht an der Ecke North Bridge Road und Muscat Street. Das aktuelle Gebäude — ein 1928er Design des irischen Architekten Denis Santry im indo-sarazenischen Stil — kombiniert Mogul-Kuppeln mit Renaissance-Säulen und malaiischen Dekorationsmotiven. Die zwei großen goldenen Kuppeln und vier Minarette definieren die Kampong Glam-Skyline.

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    Haji Lane — Street Art und unabhängige Kultur

    Haji Lane, eine enge Fußgänger-Gasse hinter der Arab Street, ist Singapurs berühmtestes Street-Art- und Independent-Boutique-Ziel: eine 200-Meter-Gasse mit dreigeschossigen malaiischen Shophouses, deren Wände mit ständig rotierenden beauftragten Street-Murals bedeckt sind und deren Erdgeschosse kleine unabhängige Einzelhändler beherbergen, die Vintage-Kleidung, lokales Streetwear-Design und Spezialitätenkaffee verkaufen.

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    Arab Street und das Textilviertel

    Arab Street, die Hauptgeschäftsstraße von Kampong Glam, war historisch Singapurs Zentrum des Textil- und Stoffhandels: eine Straße von Shophouses, die Seide, Batik und Songket (malaiischen Goldgewebetoff für Hochzeitskleidung) an die malaiischen, indonesischen und arabischen Gemeinschaften verkauften. Die Stofffgeschäfte belegen noch immer einen Großteil der Straße neben Teppichhändlern, Rattanwarenhändlern und Parfümverkäufern.

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    Tekka Centre — Der Nass-Markt und die Hawker-Halle

    Das Tekka Centre, ein großes zweigeschossiges Marktgebäude an der Ecke Serangoon Road und Buffalo Road, enthält wohl die beste Kombination aus Nassmarkt und Hawker Centre in Singapur: einen Erdgeschoss-Nassmarkt mit 20+ Fischarten und ein erstetägiges Hawker Centre mit etwa 80 Ständen, die auf südindische muslimische Küche spezialisiert sind — Biryani, Fischcurry, Roti Prata und Teh Tarik.

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