Sofia auf dem Teller: Banitsa, Mehanas & Bulgarischer Wein
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Sofia auf dem Teller: Banitsa, Mehanas & Bulgarischer Wein

Schmecken Sie Bulgarien durch Sofias Esskultur – Shopska-Salat und heiße Banitsa zum Frühstück, den stimmungsvollen Frauenmarkt für lokale Produkte, herzhafte Mehana-Tontopfgerichte mit Mavrud-Wein, die Welthauptstadt des Rosenöls im Kasanlak-Tal und das Joghurtgetränk, das Bulgarien auf die Weltkarte setzte.

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    Bulgarische Küche – Shopska-Salat & Banitsa

    Bulgariens Nationalsalat – Shopska – ist der einfachste und sättigendste: Tomaten, Gurken, geröstete Paprika und Zwiebeln, bedeckt mit einem Schneegestöber aus geriebenem weißem Sirene-Käse (ähnlich Feta). Banitsa – Blätterteig gefüllt mit Sirene-Käse, Eiern und Butter – ist das nationale Frühstücksgebäck, das heiß aus Bäckereien gegessen wird. Die Kombination aus Bulgariens sonnigem Klima und fruchtbarem Land bringt außergewöhnliches Gemüse hervor.

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    Zentrale Markthalle (Zhenski Pazar)

    Der Frauenmarkt in der Nähe der Sofia-Synagoge ist der lebendigste und authentischste Lebensmittelmarkt der Stadt – ein weitläufiger Open-Air- und überdachter Komplex, wo Bauern aus der gesamten Region Sofia saisonales Gemüse, getrocknete Pilze, hausgemachte Essiggurken, Sonnenblumenkerne und Wildblumenhonig verkaufen. In den umliegenden Straßen befinden sich die besten Restaurants und traditionellen Mehanas (Tavernen) der Stadt.

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    Mehana-Kultur & Bulgarischer Wein

    Sofias Mehanas – traditionelle bulgarische Tavernen – servieren herzhafte Küche unter Holzbalken, an denen getrocknete Paprika und Knoblauch hängen: Kavarma (langsam gebackener Fleischtopf aus dem Tontopf), Kebapche (gewürzte Hackfleischröllchen), Sarmi (Weinblätter gefüllt mit Reis und Schweinefleisch) und Moussaka nach bulgarischer Art (mit Kartoffeln statt Aubergine). Bulgarischer Wein – insbesondere Mavrud-Rotwein aus der Region Plovdiv – ist ausgezeichnet und sehr erschwinglich.

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    Craft Beer & Sofias neue Food-Szene

    Sofias Ess- und Getränkeszene hat sich in den 2010er Jahren dramatisch verändert. Die Viertel Strelbishte und Lozenets südlich des Zentrums beherbergen exzellente Craft-Bier-Bars, Naturweinläden und innovative Restaurants. Das Sense Restaurant des Kempinski Hotels und Manastirska Magernitsa (ein altes Klosterrefektorium, das in ein Restaurant umgewandelt wurde) repräsentieren verschiedene Enden des Gastronomiespektrums.

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    Bulgarisches Rosenöl & Kasanlak

    Das Rosental um Kasanlak (200 km östlich von Sofia) produziert etwa 85 % des weltweiten Rosenöls – des teuersten Parfümbestandteils nach Gewicht. Das jährliche Rosenfest im Juni feiert die Ernte mit Volksmusik, Paraden und Rosenpflück-Demonstrationen. Bulgarisches Rosenöl duftet in allem, von Chanel No. 5 bis zu den meisten Premium-Parfüms der Welt.

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    Tarator, Ayran & traditionelle Getränke

    Bulgariens Esskultur zeichnet sich durch unverwechselbare kalte Gerichte aus, die für seine heißen Sommer geeignet sind: Tarator ist eine gekühlte Suppe aus Joghurt, Gurken, Knoblauch und Walnüssen – eine der besten kalten Suppen der Welt. Ayran (gekühltes Joghurtgetränk) ist allgegenwärtig; Bulgarien behauptet, Joghurt aus dem hier 1905 erstmals identifizierten Bakterium Lactobacillus bulgaricus entwickelt zu haben. Mastika (Anisspirituose) und Rakia (Obstbrand) sind die traditionellen Aperitifs.

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