
Tel Avivs andere Seite: Start-up-Nation, Neve Tzedeks osmanische Gassen & Weiße Nacht
Erkunden Sie Tel Aviv jenseits des Strandes – das zweitgrößte Startup-Ökosystem der Welt in einer Stadt mit 460.000 Einwohnern, die osmanischen Gassen von Neve Tzedek aus dem Jahr 1887 und den modernen Tanz von Batsheva, das von Straßenkunst bedeckte Kreativviertel Florentin, die 3.500-jährige Diaspora-Geschichte des Museums des Jüdischen Volkes und die Weiße Nacht, wenn 350.000 Menschen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf den Straßen feiern.
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Start-Up Nation – Tel Avivs Technologieszene
Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley das zweitgrößte Technologie-Startup-Ökosystem der Welt – eine bemerkenswerte Leistung für eine Stadt mit 460.000 Einwohnern. Über 6.000 Startups sind im Großraum Tel Aviv tätig; multinationale F&E-Zentren (Google, Apple, Microsoft, Intel, Mobileye, Waze) konzentrieren sich in den Azrieli- und nördlichen Bürovierteln. Der Begriff „Start-Up Nation“ (aus dem Buch von Dan Senor und Saul Singer aus dem Jahr 2009) ist zu Tel Avivs inoffiziellem Markenzeichen geworden. Das Technologie-Ökosystem ist eng mit Israels Militärtechnologie- und Geheimdienstsektoren verbunden.
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Neve Tzedek – Tel Avivs ältestes Viertel
Neve Tzedek ('Oase der Gerechtigkeit'), 1887 als erstes jüdisches Viertel außerhalb Jaffas gegründet, ist Tel Avivs charmantestes Viertel – enge Gassen, renovierte Häuser aus der osmanischen Zeit, Boutiquen und das Suzanne Dellal Centre for Dance and Theatre. Das Viertel war in den 1980er Jahren dem Verfall preisgegeben; seine Restaurierung ab den 1990er Jahren war ein wegweisendes Stadterneuerungsprojekt. Das Suzanne Dellal Centre zeigt die Batsheva Dance Company (gegründet von Rebekah Harkness und Martha Graham, heute eine der weltweit führenden zeitgenössischen Tanzkompanien).
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Florentin – Das Kreativviertel
Florentin, das Viertel unmittelbar nördlich von Alt-Jaffa, ist Tel Avivs kreativster Stadtteil – Straßenkunst, die fast jede Oberfläche bedeckt, unabhängige Galerien, Vintage-Läden und die höchste Konzentration an veganen Restaurants in der Stadt. Das Viertel wurde in den 1920er Jahren von griechischen und bulgarischen Juden besiedelt; die Gebäude sind vielseitig und niedrig; die Miete ist immer noch (relativ) erschwinglich. Der Freitagmorgen-Florentin-Markt im HaTikva-Viertel ist lokaler und weniger touristisch als der Carmel-Markt.
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Beit Hatfutsot – Museum des Jüdischen Volkes
Beit Hatfutsot (ANU – Museum des Jüdischen Volkes) auf dem Campus der Universität Tel Aviv in Ramat Aviv ist das weltweit umfassendste Museum der jüdischen Diaspora – es dokumentiert 3.500 Jahre jüdischer Geschichte auf jedem Kontinent. Das Museum (2021 nach einer 100-Millionen-Dollar-Renovierung wiedereröffnet) ist thematisch gegliedert: Familie, Gemeinschaft, Glaube, Kultur und Nationalität. Die Halle der Tora-Kronen (über 200 dekorative Tora-Kronenaufsätze aus Gemeinden weltweit) ist die visuell spektakulärste Einzelausstellung.
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Radfahren in Tel Aviv – Die Fahrradstadt
Tel Aviv verfügt über eine der besten urbanen Fahrradinfrastrukturen im Nahen Osten – 100 km ausgewiesene Radwege und das öffentliche Fahrradverleihsystem Tel-O-Fun (150 Stationen, erschwinglicher Tagespass). Der Radweg an der Strandpromenade erstreckt sich über die gesamte 14 km lange Küstenlinie der Stadt; der Radweg im Yarkon Park umrundet den Flusspark im Norden. Eine Fahrt von Alt-Jaffa im Süden zum Hafen von Tel Aviv im Norden dauert auf ausgewiesenen Wegen 45 Minuten. Das flache Terrain macht Tel Aviv für alle Fitnesslevel wirklich fahrradfreundlich.
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Tel Avivs jährliche Veranstaltungen – Weiße Nacht & Design Week
Die Weiße Nacht (Layla Lavan) – Tel Avivs jährliches, durchgehendes Kulturfestival (Juni) – verwandelt die Stadt mit kostenlosen Konzerten, Aufführungen und Galerieeröffnungen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang und zieht 350.000 Teilnehmer auf die Straßen. Die Tel Aviv Design Week (Juni) ist das größte Designereignis im Nahen Osten und zeigt Ausstellungen in Galerien, öffentlichen Räumen und ungenutzter städtischer Infrastruktur. Das Tel Aviv International Film Festival (Oktober) ist Israels wichtigstes Filmfestival. Der Gay Pride (Juni) fällt mit der Weißen Nacht zusammen und schafft eine der intensivsten Wochen im Tel Aviver Kalender.
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