
Roppongi Kunstbezirk & Tokyo Tower: Weltklasse-Museen, zeitgenössische Architektur & die ikonischste Silhouette der Stadt
Roppongi hat zwei unterschiedliche Identitäten auf denselben wenigen Quadratkilometern: den Nightclub-Bezirk und den Kunstbezirk—speziell das 'Roppongi Art Triangle', gebildet von drei weltklasse zeitgenössischen Kunst- und Architekturinstitutionen: dem Mori Art Museum, dem 21_21 Design Sight und dem Nationalen Kunstzentrum. Die Route führt auch an Tokio Tower vorbei—dem 333 Meter hohen orangefarbenen Sendeturm aus dem Jahr 1958.
- 1
Roppongi Hills & Mori Art Museum — Tokios vertikale Stadt
Roppongi Hills ist eine gemischt genutzte Anlage mit 27 Gebäuden und 11 Hektar, die 2003 fertiggestellt wurde. Das Herzstück ist der Mori Tower (54 Stockwerke), der an seiner Spitze das Mori Art Museum (52. Etage, internationale zeitgenössische Kunst) und die Aussichtsplattform Tokyo City View beherbergt. Das Museum hat keine Dauersammlung, sondern ein sich ständig änderndes Programm großer internationaler und japanischer zeitgenössischer Kunstausstellungen. An den meisten Abenden bis 22 Uhr geöffnet (23 Uhr freitags und samstags).
- 2
Tokyo Midtown & 21_21 Design Sight — Wo Architektur Kunst wird
Tokyo Midtown ist ein gemischt genutzter Komplex mit sechs Türmen, der 2007 auf dem ehemaligen Gelände des japanischen Verteidigungsagentur-Hauptsitzes in Roppongi fertiggestellt wurde. Der Komplex enthält das Suntory Kunstmuseum und das 21_21 Design Sight: ein Designmuseum, das von Modedesigner Issey Miyake und Architekt Tadao Ando mitgegründet wurde (dessen Beton-Glas-Pavillon, teilweise unterirdisch, von einem kleinen Reflexionsteich im Midtown Garden ausgeht).
- 3
Nationales Kunstzentrum Tokyo — Das Gebäude, das berühmter wurde als sein Inhalt
Das Nationale Kunstzentrum Tokyo, entworfen von Kisho Kurokawa und 2007 fertiggestellt, ist der größte Ausstellungsraum Japans (14.000 Quadratmeter Galeriefläche) und eines der architektonisch markantesten Museumsgebäude der Welt: seine wellenförmige Glasfassade—14 Paneele aus gebogenem Glas, die einen sinusförmigen Wellengang über die 200 Meter Frontlänge des Gebäudes bilden. Das Gebäude hat keine Dauersammlung; es dient ausschließlich als Ausstellungsort.
- 4
Tokyo Tower — Das Symbol des Japans der Nachkriegszeit
Tokyo Tower, 1958 fertiggestellt, ist ein 333 Meter hohes selbsttragendes Stahlfachwerk-Turm im Shiba-Koen-Bezirk, nach dem Eiffelturm modelliert (den er um 13 Meter überragt) und entsprechend den Luftsicherheitsvorschriften in Orange und Weiß gestrichen. Zwei Aussichtsplattformen: die Hauptplattform auf 150 Metern und die Topplattform auf 250 Metern. Der Turm ist am berühmtesten für seine Nachtbeleuchtung: orange gegen den dunklen Himmel beleuchtet, mit der Stadt in alle Richtungen ausgebreitet—eine der romantischsten Nachtaussichten in Tokio.
- 5
Zojo-ji-Tempel — Der Buddhistische Tempel des Shoguns
Zojo-ji ist ein buddhistischer Tempel in Shiba-Koen und der Bestattungstempel des Tokugawa-Shogunats (sechs der fünfzehn Tokugawa-Shogune sind hier begraben). Das Haupttor (Sangedatsumon, 1622) ist die älteste erhaltene Holzkonstruktion in Tokio. Die Aussicht vom Zugangsweg—entlang der Zentralachse des Tempels auf den Tokio Tower blickend—ist eine der meistfotografierten Aussichten in Tokio.
- 6
Azabudai Hills — Tokios neuestes vertikales Viertel
Azabudai Hills ist ein groß angelegtes gemischt genutztes Entwicklungsprojekt im Minato-Bezirk, das im November 2023 fertiggestellt wurde und von Heatherwick Studio und Pelli Clarke Pelli Architects entworfen wurde. Der zentrale Turm (Mori JP Tower, 330 Meter, das höchste Gebäude Japans) ist von einer Landschaft aus bepflanzten Terrassen und öffentlichen Räumen umgeben. Der Komplex enthält die Azabudai Hills Galerie und zahlreiche Restaurants.