Shinjuku: Golden Gai, Kabukicho & der Garten im Herzen der Neonstadt
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Shinjuku: Golden Gai, Kabukicho & der Garten im Herzen der Neonstadt

Shinjuku verarbeitet mehr als 3,5 Millionen Passagiere täglich—mehr als jeder andere Bahnhof der Erde—und der Bezirk drumherum ist ein komprimiertes Universum der Widersprüche: das größte Rotlichtviertel der Welt (Kabukicho), ein Labyrinth von 200 winzigen Bars, das 70 Jahre Stadtentwicklung überlebt hat (Golden Gai), der ruhigste und schönste Garten in Zentral-Tokio (Shinjuku Gyoen) und eine kostenlose Aussichtsplattform im Gebäude der Stadtverwaltung.

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    Golden Gai — 200 Bars in sechs Gassen

    Golden Gai ist eine Gruppe von sechs engen Gassen in Kabukicho mit etwa 200 winzigen Bars—die meisten bieten nur 5–8 Kunden Platz—in zweistöckigen Holzgebäuden aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Gegend hat mehrere Sanierungsbedrohungen überlebt und steht nun unter Denkmalschutz. Jede Bar hat ihre eigene Mikro-Persönlichkeit. Am atmosphärischsten zwischen 22 und 2 Uhr an Wochentagen.

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    Kabukicho — Tokios Unterhaltungsviertel

    Kabukicho, der Bezirk nördlich des Ostausgangs von Shinjuku Bahnhof, ist das größte und bekannteste Unterhaltungs- und Nachtlebenviertel Japans: ein dichtes Raster aus Bars, Clubs, Love Hotels, Pachinko-Hallen und Izakayas. Der Bereich wurde in den letzten Jahren erheblich umgebaut, insbesondere durch den Bau des Tokyu Kabukicho Tower (2023).

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    Shinjuku Gyoen — Der Kaisergarten

    Shinjuku Gyoen ist ein 58 Hektar großer Park im Süden von Shinjuku, ursprünglich ein Garten des Kaiserhauses. Er enthält drei verschiedene Gartenstile: einen französischen Formalgarten, einen englischen Landschaftsgarten und einen traditionellen japanischen Garten. Der Park ist für seine Kirschblüten bekannt (Ende März–Anfang April). Kostenpflichtiger Eintritt (¥500); Alkohol ist verboten.

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    Tokio Metropolitan Government Building — Kostenlose Stadtaussichten

    Das Tokio Metropolitan Government Building, entworfen von Kenzo Tange und 1991 fertiggestellt, ist ein 48-stöckiges Zwillingsturmkomplex mit kostenlosen Aussichtsplattformen (auf 202 Metern), geöffnet bis 23 Uhr. Die Ausblicke umfassen den Fuji an klaren Wintermorgen und die Tokioer Bucht im Süden.

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    Omoide Yokocho — Die Erinnerungsgasse

    Omoide Yokocho ('Erinnerungsgasse' oder 'Pinkelgasse') ist eine enge Gasse mit winzigen Yakitori- und Ramen-Restaurants entlang der JR-Gleise auf der Westseite des Shinjuku-Bahnhofs. Die Stände sind winzig, die Belüftung minimal und die Preise extrem niedrig. Seit der unmittelbaren Nachkriegszeit in Betrieb. Beste Atmosphäre nach 18 Uhr.

  6. 6

    Shinjuku Bahnhof Ostausgang — Das Wohnzimmer der Stadt

    Der Ostausgangsplatz des Shinjuku-Bahnhofs ist das gesellschaftliche Zentrum von Shinjuku und einer der belebtesten Räume Tokios zwischen Mittag und Mitternacht. Der Alta Vision-Bildschirm am Studio Alta-Gebäude (seit 1980) ist Japans ältester großformatiger Außenbildschirm. Die Umgebung enthält Isetan, Kinokuniya und die Mylord-Shoppingkomplexe.

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