
Tsukiji, Hamarikyu & Ginza: Morgendlicher Meeresfrüchte, die teuerste Einkaufsstraße der Welt & ein Garten an der Bucht
Der Uferbereich von Tsukiji über Ginza bis Hamarikyu bietet drei der markantesten Erlebnisse Tokios: den Tsukiji Außenmarkt (der öffentlich zugängliche Markt des berühmtesten Fischmarkts der Welt, noch täglich ab 4 Uhr morgens in Betrieb), die Hamarikyu-Gärten (ein Shogun-Garten aus dem 17. Jahrhundert mit Tokios einzigem Gezeitenweiher) und Ginza (Japans prestigiöstes Einkaufs- und Gaststättenviertel).
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Tsukiji Außenmarkt — Tokios größte Einkaufsstraße für Lebensmittel
Der Tsukiji Außenmarkt ist der öffentlich zugängliche Markt rund um den ehemaligen Tsukiji Innenmarkt (der 2018 nach Toyosu verlegt wurde). Die rund 400 Läden und Restaurants sind täglich ab ca. 4:30 Uhr bis Mittag geöffnet: Frischfischstände (Uni-Seeigel, Ikura, ganze Jakobsmuscheln), Tamagoyaki-Spezialisten, Sushi-Restaurants (viele ab 6 Uhr geöffnet) und die beste Auswahl japanischer Küchenmesser. Beste Zeit ist früh morgens; vor 9 Uhr ankommen.
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Hamarikyu-Gärten — Der Shogun-Garten an der Bucht
Die Hamarikyu-Gärten sind ein 25 Hektar großer traditioneller japanischer Garten in der Tokioer Bucht, ursprünglich das private Jagdrevier des Tokugawa-Shogunats (1654–1709 erbaut), 1945 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das bestimmende Merkmal ist der Gezeitenweiher, der direkt von der Tokioer Bucht durch Schleusentore gespeist wird. Das zentrale Teehaus dient täglich Matcha und Süßigkeiten. Der visuelle Kontrast zwischen dem Edo-zeitlichen Garten und der 21. Jahrhundert-Stadt drum herum ist einer der dramatischsten Japans.
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Ginza — Japans prestigiöedstes Einkaufsviertel
Ginza ist Japans prestigiöedstes Einkaufs- und Gastviertel, das ein 1,5 km langes Straßenraster im Zentrum Tokios einnimmt. Die Hauptstraße (Chuo Dori) ist an Wochenend- und Feiertagsnachmittagen für den Verkehr gesperrt und schafft eine Fußgängerzone mit den Flaggschiff-Stores jeder großen Luxusmodemarke: das Hermès-Gebäude (Renzo Piano, 2001), das Prada-Gebäude (Herzog & de Meuron, 2003) und das Dior-Gebäude (SANAA, 2004).
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Kabuki-za Theater — Lebendige Tradition japanischer Darstellender Künste
Kabuki-za ist das Hauptkabuki-Theater in Tokio und die spirituelle Heimat des Kabuki—der japanischen Theatertradition des stilisierten Tanzdrams, das seit über 400 Jahren kontinuierlich aufgeführt wird. Das aktuelle Gebäude (von Kengo Kuma, 2013) fügt einen 29-stöckigen Büroturm hinzu. Einakter-Tickets (Hitomakumi) sind am Vorstellungstag zu deutlich reduzierten Preisen erhältlich.
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Nihonbashi — Der Kilometer null Japans
Nihonbashi ('Japan-Brücke'), die historische Brücke über den Nihonbashi-Fluss, ist der Punkt, von dem aus alle Straßenentfernungen in Japan offiziell gemessen werden: die Bronzemarkierung in der Mitte der Brücke ist seit 1604 der offizielle 'Kilometer null' des Landes. Die aktuelle Brücke (1911, in französisch beeinflusster Renaissancemanier) ist jetzt teilweise von der Shuto-Schnellstraße überschattet (1963 erbaut), die derzeit in den Untergrund verlegt wird.
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Shimbashi Izakaya-Viertel — Tokios Angestellten-Viertel
Shimbashi, das Gewerbeviertel unmittelbar südlich von Ginza, ist das authentischste 'Salaryman'-Viertel (Büroangestellte) Tokios: die Izakayas, Yakitori-Stände und Ramen-Läden rund um die SL Plaza dienen den Zehntausenden von Büroarbeitern der umliegenden Hochhäuser ab ca. 17:30 Uhr. Die Trinkkultur von Shimbashi ist ernsthafter und weniger touristisch ausgerichtet als Shibuya oder Shinjuku.