
Kaiserlicher Sommer: Schloss und Gärten Schönbrunn
Das Sommerpalais der Habsburger, wo Kaiserin Maria Theresia ihre 16 Kinder aufzog, der junge Mozart seine erste Wiener Aufführung gab und Franz Joseph I. 1916 nach 68 Regierungsjahren starb. Heute UNESCO-Welterbe und meistbesuchtes Touristenziel Wiens.
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Schloss Schönbrunn Haupttor
Die 180 Meter breite Hauptfassade in Maria Theresias charakteristischem Schönbrunnergelb wurde in ihrem heutigen Zustand zwischen 1743 und 1749 errichtet. Die 1.441 Zimmer beherbergen einige der prächtigsten Rokoko-Innenräume der Welt. Der sechsjährige Mozart spielte hier 1762 für die Kaiserfamilie; Napoleon nutzte es 1805 und 1809 als Wiener Hauptquartier.
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Große Galerie und Prunkräume
Die 43 Meter lange Spiegelgalerie war 170 Jahre lang Schauplatz diplomatischer Empfänge und Hoffeste. Das Spiegelzimmer ist der Ort, wo der junge Mozart spielte. Die mit asiatischen Lacktafeln eingelegten Chinesischen Kabinette sind einzigartig.
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Gloriette
Die Gloriette-Kolonnade, 1775 als Denkmal des habsburgischen Sieges über Preußen errichtet, bietet vom zentralen Bogen eine Aussicht über die gesamte Gartenanlage bis zu den Wiener Alpen und an klaren Tagen bis zu den Karpaten. Sie beherbergt heute ein Café; die Dachterrasse ist die höchste öffentlich zugängliche Aussicht im inneren Stadtrand Wiens.
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Schönbrunner Zoo (Tiergarten)
Der 1752 von Kaiser Franz I. gegründete Tiergarten Schönbrunn ist der älteste noch betriebene Zoo der Welt. Sein sternförmiges Originalkonzept des 18. Jahrhunderts mit 12 radialen Wegen zu einem zentralen kaiserlichen Frühstückspavillon ist einzigartig. Er rangiert regelmäßig unter Europas besten Zoos.
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Schloss Schönbrunn Gärten
Die 1,2 km langen Formalgärten sind Österreichs vollständigst erhaltener Barockgarten, mit geometrischen Parterres, Brunnen und Allegorien. Der Neptunbrunnen am Ende (1780) mit Neptun im Herrschaftsbereich ist barockes Volltheater.
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Hietzing
Hietzing entwickelte sich als Sommerresort des Adels in der Nähe des Hofes. Die Hauptstraße bewahrt bemerkenswerte Villen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Klimt-Villa in der Feldmühlgasse 11, wo Gustav Klimt 1911 bis zu seinem Tod 1918 wohnte, ist mit rekonstruiertem Atelier besuchbar.