Belém: Brasiliens beste regionale Küche
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Belém: Brasiliens beste regionale Küche

Belém gilt weithin als die beste regionale Küche Brasiliens – die Kombination aus Zutaten aus dem Amazonas (Açaí, Tucupi, Jambu, Maniok), indigenem Kochwissen und afrikanisch-portugiesischer Technik schafft eine Esskultur von außergewöhnlicher Tiefe

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    Tacacá: Seelensuppe von Belém

    Tacacá – von Tacacazeiras am späten Nachmittag an Straßenkarren kochend heiß in Kalebasse (Cuia) serviert – kombinierte Tucupi-Brühe, Jambu (ein lippenbetäubendes Kraut), getrocknete Garnelen und Tapiokaperlen; Taubheitsgefühl bei Jambu und saurem Tucupi ist anders als alles andere

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    Açaí auf Belém-Art

    In Belém wird Açaí-Salta gegessen – reines lila-schwarzes Fruchtfleisch mit getrockneten Garnelen, Farinha de Tapioca und einem Klecks Tucupi; Die Idee von Açaí mit Banane und Müsli ist eine Erfindung aus São Paulo; Die Pará-Version ist eine rundum leckere Mahlzeit

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    Maniçoba: Amazonas Feijoada

    Maniçoba – das typische Gericht von Círio de Nazaré – wird durch Kochen von Maniva (gemahlene und 8 Tage lang gedünstete Maniokblätter, um Zyanid zu entfernen) mit Schweinefleisch und geräucherter Wurst zubereitet; Das Ergebnis ist ein schwarzer, intensiv aromatisierter Eintopf, der als Belém

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    definiert wird Zubereitung von Pirarucu-Fisch

    Der Pirarucu – der bis zu 3 Meter lange Riesenfisch des Amazonas – erscheint in Belém-Restaurants als getrocknete Filets, gegrillte Steaks und in den traditionellen getrockneten Pirarucu-Zubereitungen, die die Amazonas-Gemeinschaften seit Jahrhunderten ernähren

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    Jambu: Das elektrische Blatt

    Jambu (Acmella oleracea) – das Kraut aus dem Amazonasgebiet, das starkes Kribbeln und vorübergehendes Taubheitsgefühl im Mund verursacht – ist Beléms markanteste Lebensmittelzutat; es kommt in Tacacá, in Ente (pato no tucupi) und zunehmend in innovativen Restaurantgerichten vor

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    Pato no Tucupi

    In Tucupi (der fermentierten Brühe wilder Maniok, die bis zum Kochen giftig ist) gekochte Ente mit Jambu – Pato no Tucupi ist Beléms berühmtestes Festtagsgericht; Die Kombination aus der Säure der wilden Maniokbrühe, dem elektrischen Prickeln des Jambun und der Reichhaltigkeit der Ente ist bemerkenswert

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