Salzkathedrale von Zipaquirá & Kolumbiens Andenhochland
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Routebogota

Salzkathedrale von Zipaquirá & Kolumbiens Andenhochland

Die Salzkathedrale von Zipaquirá (die unterirdische römisch-katholische Kathedrale, die in den Tunneln eines Salzbergwerks in Zipaquirá, 49 km nördlich von Bogotá, erbaut wurde — die bemerkenswerteste religiöse Architektur Amerikas) ist nach Cartagena die meistbesuchte Touristenattraktion Kolumbiens und eines der außergewöhnlichsten architektonischen Erlebnisse der Welt — eine Kathedrale, die vollständig aus Salzgestein gehauen wurde, 180 metres unter der Erde.

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    Salzkathedrale — Unterirdisches Hauptschiff (200m Tiefe)

    Das Hauptschiff der Salzkathedrale, 23m hoch und 75m lang, ist vollständig aus einem aktiven Salzbergwerk 200m unter der Erde gehauen — die größte unterirdische katholische Kirche der Welt, fertiggestellt 1995, die jährlich 600.000 Besucher anzieht.

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    14 Kreuzwegstationen — Aus Salz gehauene Nischen

    Der Tunnelzugang zur Kathedrale führt durch 14 Nischen (die die Kreuzwegstationen darstellen), die in blauem, lila und weißem Licht beleuchtet sind — der 1km lange unterirdische Spaziergang ist ein theatrales Raumerlebnis, das keiner anderen Kirche gleicht.

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    Kolonialstadt Zipaquirá & Kathedrale über der Erde

    Der Hauptplatz von Zipaquirá und die koloniale Kathedrale aus dem 18th-century befinden sich über dem Salzbergwerk — eine angenehme kolumbianische Hochlandstadt, deren weiß getünchte Gebäude, Salz-Kristall-Läden und Cundinamarca-Kunsthandwerk einen Spaziergang nach der Kathedrale lohnenswert machen.

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    Muisca-Salzerbe — Präkolumbianische Handelsnetzwerke

    Das Muisca-Volk kontrollierte die Salzvorkommen von Zipaquirá jahrhundertelang vor der spanischen Eroberung und handelte Salz quer durch die Anden. Der 'Zipa' (Häuptling der Muisca-Konföderation) hielt das Monopol, das dieses Hochplateau zum Zentrum der präkolumbianischen Wirtschaft Kolumbiens machte.

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    Sabana-Eisenbahn-Dampfzug von Bogotá

    Die touristische Dampflokomotive am Wochenende vom Bahnhof La Sabana in Bogotá fährt 48km über die sumpfige Sabana-Hochebene nach Zipaquirá — eine 2-hour Reise in restaurierten 1950s Waggons durch Kartoffelfelder und Anden-Feuchtgebiete.

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    Originale Salzminentunnel — Ingenieurgeschichte

    Die ursprüngliche Mine von Zipaquirá (seit dem 17th century in Betrieb) erstreckt sich über 8km Tunnel durch ein Evaporit-Salzvorkommen in 2,600m Höhe — die ingenieurtechnische Herausforderung, Salz abzubauen, ohne die Tunnel zu überfluten, prägt das industrielle Erbe der Stadt.

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