La SAPE: Der Brazzaville-Kult eleganter Kleidung
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La SAPE: Der Brazzaville-Kult eleganter Kleidung

La SAPE – die Gesellschaft der Stimmungsmacher und eleganten Menschen – begann in Brazzaville als eine Bewegung von Männern der Arbeiterklasse, die als Akt der Würde und des Widerstands alles auf spektakuläre Weise investierten

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    Die Sapeur-Philosophie

    La SAPE ist nicht nur Mode – es ist eine Philosophie der Würde, bei der das Tragen eines außergewöhnlichen Anzugs die Beziehung einer Person zur Gesellschaft verändert; Männer aus Brazzaville geben monatlichen Lohn für ein einzelnes Ensemble aus

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    Mazungumzo: Die Sapeur-Promenade

    An Wochenenden versammeln sich Sapeurs in bestimmten Straßen und Parks, um ihre Kleidung zur Schau zu stellen – die Promenade ist eine Theaterveranstaltung, bei der sich jeder Mann zur Bewunderung der Gesellschaft präsentiert

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    Europäische Designerlabels in Brazzaville

    Die Sapeurs bestehen auf echten europäischen Luxusmarken – Versace, Dior, Armani –, die von der kongolesischen Diaspora in Paris gekauft und als hochklassige Statusobjekte nach Hause verschifft wurden

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    André Matsouas koloniales Erbe

    Die Sapeur-Bewegung hat ihre Wurzeln in der Kolonialzeit – frühe kongolesische Männer, die sich als Umkehrung der kolonialen Hierarchie im europäischen Stil kleideten, waren direkte Vorfahren der modernen Sapeurs

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    Sapeur-Beerdigungszeremonie

    Die spektakulärste Zurschaustellung der Sapeur-Kultur findet bei Beerdigungen statt – der bestgekleidete Mann bei einer kongolesischen Beerdigung gilt als derjenige, der dem Verstorbenen den größten Respekt entgegenbringt

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    Sapeurs in der Populärkultur

    Die virale Guinness-Werbung 2014, die Sammlungen von Paul Smith und die Bücher des Fotografen Daniele Tamagni machten Brazzavilles Sapeur-Kultur weltweit bekannt, ohne ihre lokale Authentizität zu beeinträchtigen

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#fashion#culture#local life