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Die Stadt der Toten, Al-Muqattam-Hügel & Panoramablicke auf Kairo

Die Stadt der Toten (Al-Qarafa), die riesige islamische Nekropole, die sich über etwa 8 Kilometer entlang des Fußes der Muqattam-Hügel östlich des islamischen Kairo erstreckt – eines der bemerkenswertesten urbanen Phänomene der Welt, wo etwa 500.000 lebende Kairouaner in den Mausoleen, Bestattungskomplexen und Hausmeisterquartieren, die über zehn Jahrhunderte gebaut wurden, innerhalb des Friedhofs ihre Heimat gefunden haben – und die Al-Muqattam-Hügel (der Kalksteinescarpment, der die besten Panoramablicke über Kairo und das Niltal bietet) bilden den östlichen Rand der historischen Stadt.

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    Saladin-Zitadelle — Muhammad-Ali-Moschee-Hof

    Die Zitadelle von Saladin (1183, erweitert von Muhammad Ali Pascha, 1805–1848) dominiert Kairo vom Muqattam-Hügel aus — das Innere der Alabaster-Moschee ist mit 500 Tonnen Carrara-Marmor ausgekleidet (bezahlt von der ägyptischen Regierung im Austausch für Obelisken, die nach Frankreich geschickt wurden) und der Hof bietet den besten Panoramablick auf Kairos Minarette.

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    Stadt der Toten — Kairos lebendes Friedhofsviertel

    Die Qarafa (die 'Stadt der Toten') ist ein 6 km langer mittelalterlicher Friedhof, auf dem 500.000 Kairouaner dauerhaft zwischen den Gräbern von Mamluken-Sultanen, Fatimiden-Kalifen und gewöhnlichen Familien leben — das Viertel verfügt über Schulen, Postämter und Cafés; es ist die größte bewohnte Nekropole der Welt.

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    Sultan-Hassan- & Al-Rifai-Moscheen — Mamlukische Pracht

    Die Sultan-Hassan-Moschee (1362) gilt als Meisterwerk der Mamluken-Architektur — ihr 36 Meter hohes Portal ist das höchste in der islamischen Welt; die angrenzende Al-Rifai-Moschee (1912) enthält die Gräber der letzten ägyptischen Königsfamilie und des letzten Schahs von Iran, der hier nach 1979 begraben wurde.

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    Muqattam-Hügel Aussichtspunkt — Kairo bei Nacht

    Die Muqattam-Hügel (100–190m über der Stadt) sind über die Tabbaneh-Straße vom Zitadellenplatz aus erreichbar; der Plateau-Rand bietet einen weiten Nachtblick auf Kairo, das sich 40 km in jede Richtung ausbreitet, wobei die Pyramiden als dunkle Silhouette am westlichen Horizont sichtbar sind und der Nil darunter glitzert.

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    Koptisches Kairo — Hängende Kirche & Ben-Ezra-Synagoge

    Das Koptische Kairo (Mari Girgis Gebiet) bewahrt eine Gemeinschaft, die auf das 1. Jahrhundert n. Chr. zurückgeht — die Hängende Kirche (Al-Mu'allaqa, 3.–7. Jahrhundert) ist auf einem römischen Torhaus erbaut; die angrenzende Ben-Ezra-Synagoge (9. Jahrhundert, aus einer Kirche umgewandelt) ist traditionell der Ort, an dem Moses im Nil gefunden wurde.

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    Fustat — Ruinen von Ägyptens erster islamischer Hauptstadt

    Fustat (641 n. Chr., gegründet von Amr ibn al-As) war Ägyptens erste islamische Stadt und erstreckte sich über 170 Hektar südlich des koptischen Kairo — heute sind ihre Ruinen ein archäologischer Park, in dem Keramikfragmente die Oberfläche übersäen (Fustat war einst der größte Produzent islamischer Keramik weltweit) und die Amr-ibn-al-As-Moschee (642, wiederaufgebaut) als Afrikas älteste Moschee steht.

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