Kopenhagener Fahrradkultur — Die fahrradfreundlichste Stadt der Welt
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Kopenhagener Fahrradkultur — Die fahrradfreundlichste Stadt der Welt

Kopenhagener Fahrradkultur (die Stadt, in der Fahrräder keine Lebensstilwahl oder Freizeitaktivität, sondern das standardmäßige städtische Transportmittel sind): Kopenhagen hat die höchste Pendlerquote per Fahrrad aller Hauptstädte der Welt, mit etwa 62% der Einwohner, die jeden Tag (unabhängig vom Wetter) mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur Ausbildung fahren, 390 km dedizierte Radwege (vom Verkehr durch erhöhte Bordsteine getrennt) und mehr Fahrräder (675.000) als Autos (500.000) in der Stadt; Kopenhagens Fahrradinfrastruktur ist der globale Maßstab für städtisches Fahrraddesign.

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    62% Modal Split — Radfahren als Kopenhagens Standardtransportmittel

    Kopenhagen hat den weltweit höchsten Fahrrad-Modal Split aller Hauptstädte (62% der Einwohner fahren täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Ausbildung) — die Stadt unterhält 390km separate Radwege; die Radverkehrsinfrastruktur wird als priorisierte Verkehrsinfrastruktur behandelt und erhält 25% des Verkehrsbudgets; eine eigene Cycling Embassy of Denmark fördert das Kopenhagener Modell international.

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    Cykelslangen — Die Radfahr-Schlange über dem Hafen

    Cykelslangen (Die Radfahr-Schlange, 2014, Dissing+Weitling Architects) ist eine erhöhte orangefarbene Rad- und Fußgängerbrücke, die sich in S-Form 4 metres über dem Hafen bei Fisketorvet wölbt — entworfen, um Radfahrern das Überqueren mit Fahrradgeschwindigkeit zu ermöglichen, ohne absteigen oder anhalten zu müssen; 16.000 Radfahrer pro Tag nutzen die Brücke; sie ist die meistfotografierte Fahrradinfrastruktur der Welt.

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    Fahrradverleih — Donkey Republic & 7-Gang-Citybikes

    Kopenhagens öffentliches Fahrradverleihsystem (Bycyklen, E-Assist-Smartbikes an 130 Stationen) kostet DKK 30/hour — die Stadt ist flach und das Radwegenetz macht die Navigation unkompliziert; die empfohlene 2-hour Route verbindet das Nørreport-Zentrum, Torvehallerne, Nørrebro, entlang des Hafens, über Cykelslangen und zurück durch Vesterbro.

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    Nørrebro — Kopenhagens multikulturellstes Viertel mit dem Fahrrad

    Nørrebro (erreichbar, indem man vom Stadtzentrum entlang der Nørrebrogade, Kopenhagens verkehrsreichstem Radweg mit 40.000 bikes/day, nach Norden fährt) ist Kopenhagens vielfältigstes Viertel — türkische Bäckereien, somalische Restaurants und palästinensische Lebensmittelgeschäfte säumen die Straße; der Assistens Kirkegård (Friedhof, 1760), wo Kierkegaard und H.C. Andersen begraben sind, ist eine Abkürzung für Radfahrer durch das Viertel.

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    Lastenradkultur — Kinder in Holzkisten abholen

    Das Lastenrad (Long-John- oder Boxbike mit einer hölzernen Transportbox vorne) ist die Art, wie 30% der Kopenhagener Familien mit Kindern unter 10 ihre Kinder transportieren — schätzungsweise 50.000 cargo bikes werden täglich in Kopenhagen genutzt; die beliebtesten Modelle (Butchers & Bicycles, Bullitt, Nihola) werden in Dänemark entworfen und hergestellt; Lastenradparkplätze sind an vielen Schulen häufiger als Autoparkplätze.

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    Radschnellwege — 26 regionale Routen in die Vorstädte

    Kopenhagen baut 26 Langstrecken-Radschnellwege (Supercykelstier), die die Vorstädte mit dem Stadtzentrum verbinden — die Routen sind 15–40km lang, haben ultra-glatten Asphalt, mit Fußpumpen, Regenschutz und Grünwellen-Signalsynchronisation (Ampeln sind so synchronisiert, dass ein Radfahrer, der 20 km/h fährt, nie anhalten muss); die Wege ermöglichen es den Menschen, von den Vorortgemeinden in 45–60 minutes mit dem Fahrrad zur Arbeit zu pendeln.

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