
Kingston: Bob Marley, Trench Town, Reggae-Geschichte, Devon House und Blue Mountain Kaffee
Kingston, die Hauptstadt Jamaikas und die kulturell bedeutendste Stadt der Karibik, ist der Geburtsort der Reggae- und Ska-Musik, die Heimat des Bob Marley Museums und des Trench Town Culture Yard sowie das Tor zu den Kaffeeplantagen der Blue Mountains und der Piratengeschichte von Port Royal.
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Bob Marley Museum: Der Schrein an der Hope Road
Das Bob Marley Museum in der 56 Hope Road, dem ehemaligen Wohnhaus und Aufnahmestudio von Tuff Gong Records, wo Bob Marley bis zu seinem Tod 1981 lebte und arbeitete, ist die meistbesuchte Kulturstätte Jamaikas und der konzentrierteste Ausdruck des globalen Reggae- und Rastafari-Kultureinflusses, der in Kingston seinen Ursprung hat. Die geführte Tour durch das Haus mit seinen von dem Attentatsversuch von 1976 durchlöcherten Wänden, dem Meditationsgarten und den erhaltenen Aufnahmeräumen bietet eine intime Begegnung mit dem Leben des international bekanntesten Jamaikaners.
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Trench Town Culture Yard: Der Geburtsort des Reggae
Trench Town, das westliche Kingstoner Ghetto, in dem Bob Marley, Peter Tosh, Bunny Wailer und die anderen Begründer der Reggae- und Ska-Musiktraditionen in den Regierungsjardins der 1950er Jahre aufwuchsen, ist das historisch bedeutendste Viertel in der Geschichte der populären Musik. Der Trench Town Culture Yard in der First Street bewahrt den Betonhof, in dem Marley und Vincent Ford lebten, mit der originalen Gemeinschaftsküche, den akustischen Proberäumen und dem Museum, das die Geburt des Reggae in Armut und Kreativität dokumentiert.
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National Gallery of Jamaica: Karibische Kunsthauptstadt
Die National Gallery of Jamaica in Downtown Kingston ist das beste Kunstmuseum in der Karibik mit einer ständigen Sammlung, die die Entwicklung der jamaikanischen bildenden Kunst von der Kolonialzeit über die intuitiven Künstler der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen jamaikanischen Malerei und Skulpturtradition nachzeichnet. Der intuitive Kunstbereich mit den visionären Werken von Mallica Reynolds, Everald Brown und Leonard Daley ist der markanteste und international anerkannte Beitrag der jamaikanischen Kunst zur karibischen Tradition.
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Devon House: Das Haus des ersten schwarzen Millionärs
Devon House, das georgianische Herrenhaus aus dem Jahr 1881, erbaut von George Stiebel, dem ersten schwarzen Millionär Jamaikas, der sein Vermögen in den venezolanischen Goldfeldern gemacht hatte, ist das schönste Kolonialhaus in Kingston und das beliebteste Familienziel der Stadt wegen des Devon House Eisgeschäfts, das das feinste patentierte Eis der Karibik in Geschmacksrichtungen wie Rum und Rosinen und dem jamaikanischen Schokoladen-Eis serviert, die Devon House I Scream zu einer nationalen Institution gemacht haben.
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Kingston Waterfront und die Port Royal Verbindung
Die Kingston Waterfront, erbaut am landumschlossenen Hafen, der einer der schönsten Naturhäfen der Karibik ist, war das Handelszentrum der britischen Kolonialwirtschaft und blickt über den Hafen auf Port Royal auf der Halbinsel Palisadoes, die ehemalige Piratenhauptstadt der Karibik, die beim Erdbeben von 1692 weitgehend zerstört wurde. Die Fährüberfahrt nach Port Royal und der Besuch der Ausgrabungen von Morgan's Fort bieten die direkteste Begegnung mit der Piratengeschichte Jamaikas.
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Blue Mountains Kaffee: Das Premium in der Höhe
Die Blue Mountains, die sich unmittelbar hinter Kingston auf über 2.200 Meter Höhe erheben, produzieren den teuersten Kaffee der Welt unter der regulierten Bezeichnung Jamaica Blue Mountain Coffee, der in der Nebelwaldzone des Blue Mountain Nationalparks zwischen 900 und 1.500 Metern Höhe angebaut wird. Die Kaffeeplantagen-Touren von Kingston, die in einer zweistündigen Fahrt von der Stadt aus erreichbar sind, bieten die direkteste Begegnung mit dem landwirtschaftlichen Erbe des besten karibischen Kaffees.
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