
Auf dem Weg ans Ende der Welt: Von Patagonien nach Feuerland
Die Überlandreise von Buenos Aires nach Ushuaia – entlang der Ruta 3 für 3.079 km durch die flache patagonische Steppe zur Fährüberfahrt zur Magellanstraße und dann nach Süden bis ans Ende der Welt – ist Südamerikas größter Roadtrip
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Kasten 3 – Der Weg zum Ende der Welt
Die Ruta Nacional 3 verläuft von Buenos Aires nach Ushuaia – eine 3.079 km lange asphaltierte Straße durch das argentinische Landesinnere, die südlich von Bahía Blanca nach Patagonien führt; Der Charakter der Straße ändert sich, je weiter sie nach Süden führt – die Pampa weicht der patagonischen Steppe, die Estancias werden abgelegener, der Wind nimmt zu und der Himmel wird dramatischer
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Patagonische Steppe
Die patagonische Steppe – das flache, windgepeitschte Grasland im Süden Argentiniens – hat eine trostlose Größe; die Guanakoherden, die Rhea-Familien (südamerikanische Strauße), die Maras (patagonische Hasen) und die Wanderfalken sind die sichtbare Tierwelt; Die Leere der Steppe (Patagonien hat weniger als 2 Menschen pro km²) und die horizontale Qualität des Lichts schaffen eine Landschaft tiefer Einsamkeit
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Fähre über die Magellanstraße
Die Magellanstraße – die 1520 von Ferdinand Magellan entdeckte Wasserstraße – muss bei Primera Angostura (zwischen Punta Arenas und Feuerland) mit der Fähre überquert werden; Die 20-minütige Überfahrt mit der Fähre ist ein bedeutender Moment – der Punkt, an dem das südamerikanische Festland hinter sich gelassen wird; der erste Blick auf Feuerland auf der anderen Seite der Meerenge ist unvergesslich
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Zwischenstopp in Punta Arenas
Punta Arenas – die südlichste Stadt Chiles an der Magellanstraße – ist ein natürlicher Zwischenstopp auf der Fahrt nach Ushuaia; Die Hauptattraktionen sind die viktorianische Architektur der Stadt (erbaut während des Hammel- und Wollbooms), das Nao Victoria Museum (mit Nachbildungen der Schiffe von Magellan und Drake) und die Milodon-Höhle. Die Stadt hat einen Grenzstadtcharakter, der ihre Lage am Rande der bewohnten Welt widerspiegelt
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Guanako-Herden
Das Guanako – der wilde Vorfahre des Lamas und Alpakas – ist das zahlreichste große Säugetier in der patagonischen Steppe; Herden von 50–200 Guanakos sind häufig von der Straße durch Feuerland aus zu sehen; Der anmutige Gang des Guanakos, sein neugieriger Blick und seine Präsenz in der trostlosen Landschaft machen ihn zum Wahrzeichen Patagoniens
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Überquerung des Río Grande
Die Überquerung des Río Grande – des größten Flusses Feuerlands – markiert den Übergang in die Feuerland-Berge; die flache Steppe im nördlichen Feuerland weicht dem immer raueren Gelände der südlichen Insel; Die letzten 240 km von Río Grande nach Ushuaia durch die Feuerland-Anden sind einer der schönsten Straßenabschnitte in Südamerika
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