Jenseits von Riad: UNESCO Diriyah, das Edge of the World Escarpment & nabatäische Gräber in Al Ula
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Jenseits von Riad: UNESCO Diriyah, das Edge of the World Escarpment & nabatäische Gräber in Al Ula

Erkunden Sie Saudi-Arabien von Riad aus: das UNESCO-Weltkulturerbe Diriyah, wo der Lehmziegelpalast der Al-Saud-Familie nach der osmanischen Zerstörung im Jahr 1818 restauriert wird; die Klippe "Edge of the World", wo das Plateau 300 Meter in die unendliche Nafud-Wüste abfällt; die 111 nabatäischen Felsengräber von Al Ula (ähnlich Petra, aber bis 2019 unentdeckt vom Tourismus); und die grüne Monsunlandschaft des Asir-Gebirges auf 2.200 Metern Höhe, wo die Sommertemperaturen angenehme 22°C erreichen.

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    Diriyah – Der UNESCO-Geburtsort des saudischen Staates

    Diriyah – die ursprüngliche Heimat der Al-Saud-Familie und die Hauptstadt des Ersten saudischen Staates (1744–1818), 15 km nordwestlich des Zentrums von Riad – ist ein UNESCO-Weltkulturerbe (2010) und die bedeutendste historische Stätte Saudi-Arabiens. Der At-Turaif-Distrikt (das königliche Viertel des alten Diriyah, in traditioneller Najdi-Lehmziegelarchitektur erbaut) wurde 1818 von osmanischen Truppen zerstört und wird nun als Freilichtmuseum restauriert. Die Diriyah Gate Authority hat über 20 Milliarden Dollar in die Entwicklung des Ortes als Tourismusziel investiert.

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    Edge of the World (Jebel Fihrayn)

    Die „Edge of the World“ (Jebel Fihrayn) – ein Steilhang 90 km nordwestlich von Riad, wo die Tuwaiq-Gebirgsplateau 300 Meter in die flache Nafud-Wüste abfällt – ist Riads dramatischste Naturlandschaft. Der Rand bietet Ausblicke auf eine scheinbar unendliche Wüste, die sich bis zum Horizont erstreckt. Der Ort ist über eine 4WD-Piste (mit einem Standard-SUV zugänglich) erreichbar; der letzte 2 km lange Fußweg zur Klippe dauert 20 Minuten. Sonnenauf- und -untergang an der „Edge of the World“ gehören zu den spektakulärsten Naturerlebnissen in Arabien.

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    Al Ula – Die alten arabischen Wunder

    Al Ula, 900 km nordwestlich von Riad, ist Saudi-Arabiens außergewöhnlichste historische Stätte – die archäologische Stätte Hegra (Mada'in Salih) enthält 111 nabatäische Gräber, die in Sandsteinmonolithen gehauen wurden, vergleichbar mit Petra, aber international fast unbekannt, bevor Saudi-Arabien 2019 für den Tourismus geöffnet wurde. Al Ula ist jetzt mit Direktflügen von Riad (2 Stunden) erreichbar; das weitere Al Ula-Tal umfasst Dadan (alte lihyanische Hauptstadt), das Dorf der Altstadt von Al Ula und die außergewöhnliche Sandsteinformation Elephant Rock (Jabal AlFil).

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    Abha & das Asir-Gebirge

    Abha, 800 km südwestlich von Riad im Asir-Gebirge, ist Saudi-Arabiens klimatisch eigenwilligste Stadt – auf 2.200 Metern Höhe hat die Stadt ein gemäßigtes Klima (18–28°C im Sommer) und erhält Monsunregen, der grüne Berglandschaften schafft, die sich völlig vom Rest des Königreichs unterscheiden. Der Asir-Nationalpark (4.500 km²) umfasst die Terrassenlandwirtschaft der Region, traditionelle Asiri-Mudhif-Häuser, die in geometrischen Mustern bemalt sind, und die Seilbahn zum Jebel Soudah (3.015 m – Saudi-Arabiens höchster Gipfel). Abha ist ein beliebtes saudisches Inlandstourismusziel, international aber weit weniger bekannt.

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    Saudische Küche – Kabsa, Saleeg & Mutabbaq

    Die saudische Küche konzentriert sich auf Reis und Lamm, zubereitet mit Gewürzen von den Handelsrouten des Indischen Ozeans – Kabsa (safrangewürzter Reis mit gebratenem Lamm, das Nationalgericht, das aus der Hedschas-Region stammt) und Saleeg (weißer Reis, in Brühe mit karamellisierten Zwiebeln gekocht, ebenfalls aus dem Hedschas). Mutabbaq (gefüllter Pfannkuchen mit Ei, Fleisch und Gemüse) ist ein beliebter Straßensnack. Qahwa (arabischer Kaffee, bitter und mit Kardamom gewürzt) und Datteln sind die allgegenwärtigen Gastgeschenke. Saudisches Essen ist hauptsächlich eine Tradition des Hauskochens; Riads Restaurantszene bietet libanesische, türkische und indische Küche prominenter als saudische.

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    Praktischer Leitfaden – Visum, Kleiderordnung & Fortbewegung

    Saudi-Arabien führte 2019 das Touristen-E-Visum ein (120 € für die meisten Nationalitäten, gültig für 1 Jahr und mehrfache Einreise). Frauen benötigen für Reisen in Saudi-Arabien keinen männlichen Vormund (Mahram) mehr und können selbstständig fahren. Die Kleiderordnung für Frauen ist bescheiden (Abaya seit 2019 nicht mehr obligatorisch, aber Schultern und Knie sollten bedeckt sein); für Männer sind Shorts in den meisten Bereichen akzeptabel. Alkohol ist landesweit komplett verboten – es gibt keine Ausnahmen für Hotels oder lizenzierte Einrichtungen (im Gegensatz zu den VAE). Riads Metro (6 Linien, Eröffnung 2024) ist das neue Rückgrat des Stadtverkehrs. Sommerhitze (Juni–September, 40–50°C) macht Outdoor-Aktivitäten unmöglich.

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