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Entdecke Routen, Sehenswürdigkeiten und Reiseführer in Madrid.
8 Routen

Madrid von oben: Dachterrassen und Aussichtspunkte
Madrid ist eine Stadt, die man von oben sehen sollte. Diese Route verbindet die besten öffentlichen Aussichtspunkte der Stadt: Dachbars, Beobachtungsterrassen und offizielle Miradores. Am besten zur goldenen Stunde (18–21 Uhr im Sommer). Beinhaltet die berühmte Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes, die Callao Sky Bar und den kostenlosen Mirador am Cibeles Rathaus.

Retiro-Park & La Castellana: Madrids grüne Wirbelsäule
Madrid hat mehr Grünflächen pro Einwohner als fast jede andere europäische Hauptstadt. Diese Route verbringt einen halben Tag im Retiro und folgt dann der Castellana nach Norden durch die grandioseste Architektur der Stadt bis zum Viertel des Santiago Bernabéu.

Die Fußball-Pilgerfahrt: Bernabéu, die Stadt & das Metropolitano
Madrid ist Heimat zweier der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt—Real Madrid und Atlético de Madrid—deren Rivalität die sportliche Seele der Stadt definiert. Diese ganztägige Route besucht beide Stadien und alles dazwischen: den großen Boulevard der Titelfeierlichkeiten, die Altstadt-Bars und das Arbeiterviertel, das Atlético hervorgebracht hat.

Das Goldene Kunstdreieck: Prado, Thyssen & Reina Sofía
Innerhalb von 10 Gehminuten voneinander stehen am Paseo del Prado drei der weltbesten Kunstmuseen nebeneinander: der Prado (Spanisches Goldenes Zeitalter), das Thyssen-Bornemisza (Mittelalter bis Pop Art) und das Reina Sofía (Picasso, Dalí, Miró). Es ist eine der größten Kunstkonzentrationen in einer europäischen Stadt.

La Movida & Malasaña: Madrids Kulturrevolution
Zwischen 1977 und 1985 explodierte Madrid nach fast 40 Jahren Franco-Diktatur in einer Welle der Kreativität und des Hedonismus, bekannt als La Movida Madrileña. Diese Abendroute erkundet die Bars, Plätze und Kulturräume des Viertels, das zur Wiege der modernen spanischen Popkultur wurde.

Tapas & Vermut: Der Gastronomische Spaziergang durch La Latina
Madrids Tapas-Kultur ist kein Touristentrick—sie ist das soziale Gewebe der Stadt. Jeden Abend ab 19 Uhr strömen Madrileños in die Straßen, um an Zinktheken kleine Teller mit Wein, Vermouth oder kaltem Bier zu essen. Dieser Samstagsnachmittagsspaziergang beginnt am Mercado San Miguel und führt durch La Latina, das älteste Viertel, wo Madrids Tapas-Tradition am lebendigsten ist.

Königliches Madrid: Paläste, Plätze und antike Tempel
Lang bevor es das Prado oder die Gran Vía gab, war Madrid eine habsburgische und bourbonische Königshauptstadt. Diese Route folgt der imperialen Achse der Stadt: dem Palacio Real, der Plaza Mayor, der Almudena-Kathedrale und dem Tempel von Debod—einem altägyptischen Tempel, den Ägypten 1968 Spanien schenkte.

Flamenco & Lavapiés: Die Seele des tiefen Spaniens
Flamenco ist die Kunstform, die am meisten mit Spanien assoziiert wird—aber er stammt eigentlich nicht aus Madrid. Er wurde in Andalusien geboren und kam im 19. und 20. Jahrhundert mit Wellen gitano (Roma) und andalusischer Migration nach Madrid. Heute hat Madrid mehr professionelle Flamenco-Aufführungen pro Nacht als Sevilla. Lavapiés ist das vielfältigste, arbeitendste und kulturell reichste Viertel der Stadt.