Balinesischer Hinduismus – Tempelzeremonien, Feuerbestattung und das spirituelle Leben Balis
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Balinesischer Hinduismus – Tempelzeremonien, Feuerbestattung und das spirituelle Leben Balis

Der balinesische Hinduismus (Agama Hindu Dharma – die einzigartige Form des Hinduismus, die auf Bali praktiziert wird, eine Synthese aus hinduistischen, buddhistischen und indigenen balinesischen animistischen Überzeugungen, die im 14.-15. Jahrhundert von Java nach Bali gebracht wurden, als das hinduistische Majapahit-Reich zerfiel und sein Hof nach Bali floh) ist das prägende Merkmal der balinesischen Kultur und der Hauptgrund, warum sich die Kultur Balis so deutlich vom Rest Indonesiens (das zu etwa 87 % muslimisch ist) unterscheidet.

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    Besakih-Tempel – Muttertempel am Mount Agung

    Pura Besakih, Balis größter Sakralkomplex an den unteren Hängen des aktiven Vulkans Mount Agung (3.031 m), umfasst 23 separate Tempel, die den Berg erklimmen. Der Hauptinnenhof wird seit dem 9. Jahrhundert ununterbrochen für Zeremonien genutzt.

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    Ngaben-Kremationsturmprozession

    Ngaben (die balinesische hinduistische königliche Feuerbestattung) umfasst einen mehrstöckigen Feuerbestattungsturm ('wadah'), der von Hunderten von Männern durch die Straßen getragen wird. Der Verstorbene wird in einem bullenförmigen Sarkophag ('lembu') in einer öffentlichen Zeremonie eingeäschert, an der das ganze Dorf teilnimmt.

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    Kecak-Feuertanz im Uluwatu-Tempel

    Der Kecak-Tanz, der jeden Abend bei Sonnenuntergang im Klippentempel von Uluwatu aufgeführt wird, besteht aus über 70 barbusigen Männern, die 'cak-a-cak-a-cak' rufen, während sie die Entführungsszene des Ramayana nachspielen – die dramatischste Aufführung auf Bali.

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    Heiliger Quellentempel Tirta Empul

    Tirta Empul in der Nähe von Tampaksiring ist Balis wichtigster Reinigungstempel – Pilger gehen durch 30 quellengespeiste Wasserstrahlen im äußeren Badebecken, um Unglück und Krankheiten abzuwaschen, das Ritual ist seit dem 10. Jahrhundert unverändert.

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    Galungan-Fest – Penjor-Bambusstangen

    Während Galungan (alle 210 balinesischen Kalendertage) ist jede Straße auf Bali mit 'Penjor' gefüllt – 8 m langen Bambusstangen, die sich über die Straße wölben, geschmückt mit Kokosblattwedeln, Blumen und Reisopfern, die die Rückkehr der Ahnengeister auf die Erde feiern.

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    Tanah Lot – Meerestempel am Rande der Gezeiten

    Tanah Lot liegt auf einem Granitfelsen vor der Küste, der nur bei Ebbe mit dem Festland verbunden ist. Der hinduistische Meerestempel aus dem 16. Jahrhundert ist von den tosenden Wellen des Indischen Ozeans und den in den Felsgrotten darunter lebenden Wächter-Seeschlangen umgeben.

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