
Wagenia People: Angelkultur an den Great Falls im Kongo
Das Volk der Wagenia angelt seit Generationen in den Stromschnellen von Kisangani – ihr ausgeklügeltes Gerüstsystem über den Boyoma Falls ist sowohl eine technische Errungenschaft als auch eine lebendige kulturelle Tradition
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Fischereirechte für Wagenia
Die Wagenia-Gemeinde hat traditionelle Fischereirechte an den Wasserfällen – die Bestände sind geerbtes Familieneigentum und werden unter strenger Gemeindeverwaltung vom Vater an den Sohn weitergegeben
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Bau und Wartung von Fallen
Die konischen Fischreusen sind aus gespaltenem Bambus geflochten und an Seilen am Gerüst aufgehängt. Um sie durch die Kraft des Wasserfalls zu halten, sind ständige Arbeit und eine tiefe Kenntnis des Wassers erforderlich
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Wagenia-Fischsorten
Die Fallen fangen mehrere Arten von Flussfischen, die die Stromschnellen nicht hinaufsteigen können – Wagenias Fang umfasst Tilapia, Wels und mehrere Arten, die nur im Kongo-Flusssystem vorkommen
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Gerüsttechnik
Das Holzgerüst, das die Stromschnellen überspannt, wird mit traditioneller Technik errichtet – in die Felsen getriebene Pfähle, die mit Waldreben festgezurrt sind und sich 10–15 Meter über rauschendes Wildwasser erstrecken
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Täglicher Rhythmus der Wasserfälle
Wagenia bearbeitet den Fall im Morgengrauen und in der Abenddämmerung – morgens Kontrolle der Fallen, nachmittags Trocknen der Fische auf dem Gerüst und abends Verkauf des Fangs auf dem Markt am Flussufer
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Festival der Wagenia
Das jährliche Fest zur Feier der Fischereitradition bringt die Gemeinschaft zusammen – traditionelle Musik, Tanz und die feierliche erste Reuse der Saison markieren die Kontinuität der Kultur
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