Konya-Küche: Etli-Ekmek-Fleischfladenbrot, Firin-Kebab, Sac Kavurma, das Mevlana-Zuckerfestival, die Konya-Basar-Esskultur und die konservative Stadt-Esstradition
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Konya-Küche: Etli-Ekmek-Fleischfladenbrot, Firin-Kebab, Sac Kavurma, das Mevlana-Zuckerfestival, die Konya-Basar-Esskultur und die konservative Stadt-Esstradition

Die Route der Konya-Küche umfasst das Etli Ekmek als charakteristisches Konya-Straßenessen, die Tradition des langsam gebratenen Lamms mit Firin-Kebab, das Kochen von Fleisch auf der Eisenplatte von Sac Kavurma, die Süßwarentradition des Mevlana-Zuckerfestivals, die Lebensmittelmarktkultur des Konya-Basars und die unverwechselbare konservative Essensidentität der Stadt.

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    Etli Ekmek: Das Konya-Fleisch-Fladenbrot

    Etli ekmek (Fleischbrot) ist das charakteristischste Konya-Straßenessen – das dünne, längliche Fladenbrot mit fein gehacktem Lammfleisch, Zwiebeln, Petersilie und Tomaten, das im holzbefeuerten Steinofen bei extremer Temperatur 4 Minuten lang gebacken wird und das knusprigste türkische Brotprodukt mit einem einzigen Backvorgang ergibt, bei dem der Fleischbelag mit der Brotoberfläche verschmolzen ist. Der Konya etli ekmek ist 1 Meter lang, 20 Zentimeter breit und wird in Abschnitten auf dem Papiertablett mit optionalem Joghurt und Chili serviert. Das Seferoglu und das Halil Usta im Zentrum von Konya sind die am meisten gefeierten Etli-Ekmek-Spezialisten der Stadt, und Besuchern wird empfohlen, an der Bäckereitheke zu essen, anstatt auf den Tischservice zu warten.

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    Firin Kebab: Die Tradition des langsam gebratenen Lamms

    Firin-Kebab (Ofen-Kebab) ist das feierlichste Fleischgericht in der kulinarischen Tradition von Konya – die ganze Lammkeule wird im versiegelten, holzbefeuerten Steinofen bei niedriger Temperatur 4 bis 6 Stunden lang langsam gebraten, bis sich das Fleisch mit der Berührung eines Löffels vom Knochen löst. Der Firin-Kebab wird traditionell für das Familienessen am Freitag nach dem Moscheegebet und den Bayram-Feiertagsmahlzeiten zubereitet und mit Reispilaf und Joghurt serviert. Die Firin-Kebab-Restaurants in der Altstadt von Konya, darunter das Konya Mutfagi, sind ab 11 Uhr geöffnet und das Lamm ist um 14 Uhr fertig, was das frühe Freitagsmittagessen zum kulturell angemessensten Einzelmahlzeit-Erlebnis macht, das es in Konya gibt.

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    Sac Kavurma: Das Kochen von Fleisch auf der Eisenplatte

    Sac kavurma ist die Konya-Methode zum Garen von gewürfelten Lamminnereien und -fleisch auf der gewölbten eisernen Sackpfanne über dem offenen Holzfeuer. Dabei entsteht das aromatischste Einzellammgericht in der kulinarischen Tradition von Konya mit der Kombination von Leber, Niere, Lunge und Herz, gekocht mit Zwiebeln und rotem Pfeffer in der direktesten Fleischzubereitung mit direktem Feuer, die es in der türkischen Straßenküche gibt. Das Sac Kavurma ist das traditionelle Frühstücksessen der Konya-Marktarbeiter und des Metzgerviertels und kann am authentischsten in den Konya-Basar-Restaurants erlebt werden, die um 6 Uhr morgens für die Marktgemeinde öffnen.

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    Mevlana-Zucker: Die Süßigkeitentradition des Festivals

    Das Mevlana-Zuckerfest zum Gedenken an Rumis Todestag am 17. Dezember (der Seb-i Arus oder Hochzeitsnacht, in der Rumi den Tod als Wiedervereinigung mit dem Göttlichen beschrieb) ist das wichtigste kulturelle Einzelereignis im Jahreskalender von Konya. Das Festival bringt 2 Millionen Besucher nach Konya für die Woche der Sema-Zeremonien und des traditionellen türkischen Lokum-Genusses sowie der Helva-Süßigkeiten, die in der Mevlana-Tradition der Gastfreundschaft verteilt werden. Der mit Rosenwasser und Pistazien aromatisierte Konya-Lokum und die Konya-Brot-Halva sind die regionalspezifischsten Festsüßigkeiten in der anatolischen Sufi-Essenstradition.

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    Konya-Basar: Der Altstadtmarkt

    Der überdachte Basar von Konya (Bedesten) und die umliegenden Marktstraßen in der Altstadt unterhalb des Aladdin-Hügels sind mit dem Kupferschmiedeviertel, den Textilhändlern, dem Gewürzmarkt, der überdachten Halle für landwirtschaftliche Produkte und den traditionellen Speisehäusern, in denen den Marktarbeitern Etli Ekmek und Sac Kavurma serviert werden, die architektonisch authentischste Binnenmarktumgebung in Zentralanatolien. Der Konya-Basar ist das konservativste Einzelhandelsumfeld in der Türkei, da es dort keine touristischen Souvenirläden gibt und die praktischen Waren für die lokale Landwirtschafts- und Handwerkergemeinschaft dominieren.

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    Konya als konservative Stadt: Essens- und Trinkkontext

    Konya ist die religiös konservativste Großstadt der Türkei und die Stadt mit dem höchsten Anteil gläubiger muslimischer Einwohner unter allen türkischen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern. Die praktische Konsequenz für den Besucher besteht darin, dass in den meisten Restaurants im Stadtzentrum kein Alkohol erhältlich ist, dass der Basar und viele Geschäfte während der Freitagsgebetszeit von etwa 12:30 bis 13:30 Uhr geschlossen sind und dass die Restaurants im Mevlana-Museum eine besonders konservative und familienorientierte Esskultur bieten. Das umfassendste Einzelbesuchererlebnis der Konya-Esskultur ist das Mittagessen am Freitag im Firin-Kebab-Restaurant nach dem morgendlichen Besuch des Mevlana-Museums.

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