
barcelona
Entdecke Routen, Sehenswürdigkeiten und Reiseführer in Barcelona.
10 Routen

Pedralbes, Camp Nou & Sarrià: Barcelonas ruhige Oberstadt
Das obere linke Viertel Barcelonas — die Viertel Pedralbes, Les Corts, Sarrià und die Zone entlang der Avinguda Diagonal jenseits des Eixample — ist der von Touristen am wenigsten besuchte Teil der Stadt und der aufschlussreichste, wie Barcelonas Elite tatsächlich lebt.

Palau de la Música & Sant Pere: Die schönste Konzerthalle Spaniens und die Stadt des Eisens
Das Viertel Sant Pere, zwischen dem Gotischen Viertel und El Born, enthält zwei der außergewöhnlichsten Gebäude Barcelonas — den Palau de la Música Catalana (1908) und den Mercat de Santa Caterina (2005) — sowie das ehemalige Verwaltungszentrum der mittelalterlichen Stadt um den Arc de Triomf und den Parc de la Ciutadella.

Barceloneta und die Olympische Uferpromenade: Von Kolumbus zum Mittelmeer
Barcelonas Beziehung zu seiner eigenen Uferpromenade war für den größten Teil seiner Geschichte eines der großen städtischen Paradoxe europäischer Städte: eine Mittelmeerhafen-Stadt, in der das Meer für die meisten Einwohner funktional unsichtbar war. Die Umgestaltung des 5 Kilometer langen Ufers für die Olympischen Spiele 1992 ist eines der erfolgreichsten städtebaulichen Erneuerungsprojekte des späten 20. Jahrhunderts.

La Rambla, Boqueria & El Raval: Die Straße, der Markt und das andere Barcelona
La Rambla — der 1,2 Kilometer lange Fußgängerboulevard vom Plaça de Catalunya zum Kolumbus-Denkmal und zum Meer — ist gleichzeitig die berühmteste Straße Spaniens und einer der meistbeschriebenen urbanen Räume der Welt. Das benachbarte El Raval, lange Barcelonas stigmatiziertestes Viertel, wurde seit den 1990er Jahren dramatisch in einen erstklassigen Kulturbezirk verwandelt.

Poblenou, 22@ und der Design Hub: Barcelonas kreative Grenze
Poblenou war von den 1840er bis in die 1980er Jahre das industrielle Herz Kataloniens: eine dichte Konzentration von Textilfabriken, chemischen Werken und Metallbetrieben, die ihm den Spitznamen 'das Manchester Kataloniens' einbrachte. Der Stadtplan 22@ aus dem Jahr 2000 startete eines der ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Europas.

Tibidabo, Collserola & Pedralbes: Über der Stadt, jenseits des Rasters
Die Serra de Collserola — die waldige Hügelkette unmittelbar hinter Barcelona, die am Tibidabo auf 512 Meter ansteigt — ist eines der bemerkenswertesten Merkmale der Geographie Barcelonas: ein riesiger Naturpark von 8.295 Hektar vollständig innerhalb des Metropolgebiets.

Von der Sagrada Família zum Arc de Triomf: Gaudís Meisterwerk und das Eixample-Raster
Das Eixample-Viertel, 1860 vom Ingenieur Ildefons Cerdà entworfen, ist eines der bemerkenswertesten Beispiele für Stadtplanung in der europäischen Geschichte: ein perfektes Raster achteckiger Häuserblocks. Innerhalb dieses rationalen Rasters brach der katalanische Modernisme Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus und platzierte einige der extravagantesten Architekturen, die je in Europa gebaut wurden.

Gotisches Viertel & El Born: Von römischen Ruinen zur Stadt des Meeres
Das Barri Gòtic ist eines der größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtzentren Europas. Die römische Kolonie Barcino (gegründet 10–15 v. Chr.) liegt unter der mittelalterlichen Stadt. Die katalanisch-aragonesische Krone (12.–15. Jahrhundert) machte Barcelona zur Handelshauptstadt des westlichen Mittelmeerraums. Diese Route führt durch 2.000 Jahre städtischer Geschichte.

Park Güell & Gràcia: Gaudís Stadtgarten und Barcelonas Dorf in der Stadt
Der Park Güell liegt am Südhang des Carmel-Hügels im Bezirk Gràcia mit Blick auf die Stadt und das Meer. Er wurde von Eusebi Güell als Gartenstadt mit 60 Parzellen konzipiert. Nur 2 der 60 Parzellen wurden je verkauft und 1922 wurde das gescheiterte Projekt der Stadt als öffentlicher Park geschenkt.

Montjuïc & Poble Sec: Olympischer Hügel, Mies van der Rohe und die Stadt der Gärten
Montjuïc — der 184 Meter hohe Hügel am südwestlichen Rand Barcelonas — war zu verschiedenen Zeiten seiner Geschichte ein jüdischer Friedhof, eine Militärfestung, Schauplatz zweier Weltausstellungen (1929), Standort des Olympiastadions 1992 und kultureller Hügel der Stadt mit MNAC, Fundació Joan Miró und Teatre Grec.