
Kapstadt-Townships — Langa, Khayelitsha & die lebendige Kultur der Cape Flats
Die Townships von Kapstadt (die Wohngebiete in den Cape Flats, die unter der Apartheid errichtet wurden, um die gewaltsam aus der Stadt und ihren Vorstädten vertriebenen Schwarzen und Farbigen zu beherbergen – die größte Konzentration städtischer Armut in Südafrika außerhalb von Johannesburg): Langa (das älteste Township in Kapstadt, 1927 gegründet, heute ein Zentrum des Xhosa-Kulturlebens in Kapstadt), Khayelitsha (das größte Township am Kap, 1983 während der Apartheid gegründet, heute Heimat von etwa 1,2 Millionen Menschen) und Gugulethu (1958 gegründet) sind die Hauptziele für den Township-Tourismus, der sich seit dem Ende der Apartheid zu einem der bedeutendsten Kulturtourismussektoren in Kapstadt entwickelt hat.
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Khayelitsha — Kapstadts größtes Township, 2,4 Millionen Einwohner
Khayelitsha (1985 gegründet, 40 km vom CBD entfernt) ist Kapstadts größtes Township und eines der am schnellsten wachsenden Stadtgebiete Afrikas — iKhaya le Langa Township Tours und Thuthuka Tours bieten 4-stündige Rundgänge an, die informelle Wohngebiete, Gemeinschaftsgemüsegärten, den Aussichtsturm Lookout Hill und die berühmten Container-Restaurants im Viertel Makhaza umfassen.
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Gugulethu — Yizo Yizo Drehort & Township-Essen
Gugulethu (1958 gegründet) ist der Geburtsort des Cape Township Jazz (eine Mischung aus amerikanischem Bebop und Zulu-Rhythmen) und der Drehort des südafrikanischen TV-Dramas 'Yizo Yizo' — die Hauptstraße NY1 beherbergt iKhaya le Langas 'Township Food Tour': Schafskopf (Smiley), Umngqusho (Stampf und Bohnen) und Pap mit Chakalaka, gekocht von den Bewohnern.
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Langa Heritage Trail — Kapstadts ältestes Township
Langa (1927) geht der Apartheid als segregiertes Gebiet unter dem Urban Areas Act voraus — der Heritage Trail umfasst die Einzelmännerwohnheime (jetzt in Apartments umgewandelt), das Langa Pass Museum (das das verhasste Passbuchsystem dokumentiert), das Guga S'Thebe Arts Centre (2000) und die ursprüngliche Gemeindekirche, die den Widerstand gegen die Passgesetze organisierte.
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Zeitz MOCAA — Afrikanische zeitgenössische Kunst am V&A Waterfront
Das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (2017, umgebautes Getreidesilo, Cape Town Waterfront) ist das größte Museum für zeitgenössische Kunst in Afrika — 9.000 m² Galeriefläche in über 80 Räumen, die aus Getreidezellen der 1920er Jahre geschnitzt wurden; die ständige Sammlung konzentriert sich auf afrikanische und Diaspora-Künstler, darunter William Kentridge, El Anatsui und Zanele Muholi.
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Cape Town Jazz — Die Musik der Cape Flats
Cape Jazz (ein eigenständiges südafrikanisches Genre, das amerikanischen Bebop mit Cape-Malay-Melodien und Zulu-Rhythmen mischt) entstand in den Townships der Cape Flats — das Cape Town International Jazz Festival (März/April, CTICC, 35.000 Besucher) ist Afrikas größtes Jazz-Event; wöchentliche Sessions in den Veranstaltungsorten Tagore's und Assembly setzen die Tradition das ganze Jahr über fort.
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Ubuntu — Township-Wirtschaft & Sozialunternehmen
Kapstadts Townships generieren eine bedeutende informelle Wirtschaft — Spaza-Shops (auf Heimbasis geführte Tante-Emma-Läden) gibt es über 30.000 in den Cape Flats; Shebeens (Heimkneipen) bleiben soziale Institutionen; Township-Tourismusbetreiber sind vollständig im Besitz von Anwohnern, und Reiseführer werden direkt von den Besuchern bezahlt, anstatt über Agentur-Provisionsketten.
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