
Pablo Nerudas Valparaíso: Der Dichter und der Hafen
Pablo Neruda – Chiles Nobelpreisträger und einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – hatte eine tiefe Beziehung zur Küste von Valparaíso-Viña del Mar; sein Haus La Sebastiana in Valparaíso ist das persönlichste seiner drei Häuser
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Nerudas Leben und Vermächtnis
Pablo Neruda (1904–1973) – Nobelpreis für Literatur (1971), chilenischer Diplomat, kommunistischer Senator und meistgelesener spanischsprachiger Dichter des 20. Jahrhunderts – hatte drei Häuser in Chile: La Chascona (Santiago), La Sebastiana (Valparaíso) und Isla Negra (Isla Negra); alle drei sind heute Museen, die seine außergewöhnlichen persönlichen Sammlungen bewahren
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La Sebastiana Interior
La Sebastiana – das fünfstöckige Haus am Cerro Florida in Valparaíso – ist das exzentrischste der drei Neruda-Häuser; der Dichter sammelte Schiffsgalionsfiguren, Kompasse, Karten und maritime Gegenstände, die das Haus füllen; Die Innenräume (mit ihren versteckten Bars, Karussellpferden und Panoramafenstern über dem Hafen) spiegeln die spielerische, surreale Herangehensweise des Dichters an den häuslichen Raum wider
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Isla Negra Küstenhaus
Isla Negra – das Küstendorf 85 km südlich von Valparaíso – war Nerudas Lieblingswohnsitz und der Ort, an dem er (mit seiner Frau Matilde Urrutia) begraben liegt; das Haus auf der Klippe über dem Pazifischen Ozean hat die größte seiner Sammlungen und die direkteste Beziehung zum Meer, die seine Poesie durchdringt; Der Blick von der Terrasse des Hauses auf die brechenden Wellen des Pazifiks ist die visuelle Verkörperung seiner größten Gedichte
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Zwanzig Liebesgedichte
Nerudas „Zwanzig Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung“ (1924) – geschrieben im Alter von 19 Jahren – ist die meistverkaufte Gedichtsammlung in spanischer Sprache; Die intensive Romantik der Gedichte, ihre direkte Erotik und ihre lebendigen physischen Bilder der chilenischen Landschaft (Regen, Meer, Nacht, Sterne) schufen einen neuen Standard für spanischsprachige Liebesdichtung, der nie übertroffen wurde
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Neruda und Politik
Nerudas Nobelpreis (1971) wurde durch seine Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei, seine Unterstützung für die sozialistische Regierung von Salvador Allende und seine Rolle als chilenischer Botschafter in Frankreich erschwert. er starb 12 Tage nach dem Pinochet-Putsch im Jahr 1973; die Frage, ob Neruda ermordet wurde (und nicht an Prostatakrebs starb), bleibt offen; Eine Untersuchung eines spanischen Gerichts ergab Beweise für ein Verbrechen
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Literarischer Tourismus-Rundgang
Die Neruda-Häuser bilden die Grundlage eines literarischen Tourismusrundgangs, der Santiago (La Chascona), Valparaíso (La Sebastiana) und Isla Negra verbindet. Die drei Häuser dokumentieren zusammen Nerudas Leben, seine Sammlungen, seine Beziehungen und seine Beziehung zur chilenischen Landschaft. Die Tour ist das lohnenswerteste literarisch-touristische Erlebnis in Südamerika
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