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Entdecke Routen, Sehenswürdigkeiten und Reiseführer in Amsterdam.
9 Routen

Rijksmuseum, Van Gogh & Museumplein: Das Museumsviertel
Der Museumplein, ein breiter offener Platz im Amsterdamer Bezirk Oud-Zuid, verankert die konzentrierteste Sammlung von Weltklasse-Museen in den Niederlanden: das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum, das Stedelijk Museum und das Concertgebouw.

Jordaan, Anne Frank & der Grachtengordel: Amsterdams Goldenes Zeitalter
Der Grachtengordel — das halbkreisförmige System aus drei konzentrischen Kanälen, die zwischen 1613 und 1625 gegraben wurden — ist eines der ambitioniertesten Stadtplanungsprojekte des 17. Jahrhunderts: 100 Kilometer Wasserweg, 90 Inseln, 1.500 Brücken und 6.800 Gebäude. Er wurde 2010 zum UNESCO-Welterbe ernannt.

Rembrandtplein, Tuschinski & die Amstel: Kunst, Unterhaltung und die Magere Brücke
Der südliche Teil von Amsterdams historischem Zentrum — das Gebiet zwischen dem Muntplein und der Amstel — ist der Teil, der einem Unterhaltungsviertel einer europäischen Hauptstadt am ähnlichsten sieht: der Rembrandtplein mit seinen Cafés und Nachtleben, das außergewöhnliche Tuschinski-Kino, die Magere Brug (die Dünne Brücke) und das Amstel-Ufer.

Amsterdam Noord, EYE & NDSM: Die kreative Uferfront
Amsterdam Noord, das Viertel nördlich des IJ-Hafens, erreichbar mit der kostenlosen Fähre vom Hauptbahnhof, war für den Großteil seiner Geschichte Amsterdams Industriehinterhof. Die Stilllegung der Schwerindustrie hinterließ riesige Industriegebäude und günstige Mieten, die Künstler und Kreativbetriebe anzogen.

De Pijp, Albert Cuyp & Heineken: Amsterdams vielfältigstes Viertel
De Pijp (Die Pfeife) — das dichte städtische Viertel unmittelbar südlich des Grachtengordels — wurde zwischen 1870 und 1920 für die Arbeiterklasse gebaut. Heute ist De Pijp Amsterdams internationalster Stadtteil: eine Gemeinschaft von 60.000 Menschen aus 150 Nationalitäten, mit dem Albert Cuyp Markt im Herzen.

NEMO, Schifffahrtsmuseum & Eastern Docklands: Der neu erfundene Hafen
Die östliche Uferpromenade Amsterdams — vom NEMO-Wissenschaftsmuseum über das Nationale Schifffahrtsmuseum bis zu den künstlichen Inseln der Eastern Docklands — ist die architektonisch ambitionierteste Stadtentwicklung in den Niederlanden seit dem Nachkriegswiederaufbau.

Westerpark, Foodhallen & Oud-West: Amsterdams kreatives Viertel
Die Viertel Westerpark und Oud-West, westlich des Jordaan und nordwestlich des Leidseplein, zeigen Amsterdam von seiner zeitgenössischsten und am wenigsten touristischen Seite: die Westergasfabriek (Westliche Gasfabrik) als Kulturzentrum, die Foodhallen in einer ehemaligen Straßenbahndepot, und die Straßen von Oud-West mit unabhängigen Cafés, Buchläden und multikulturellen Märkten.

Hauptbahnhof, Dam-Platz & die mittelalterliche Stadt: Amsterdams historisches Zentrum
Das historische Zentrum Amsterdams — der Bereich innerhalb der ältesten Kanäle — ist der meistbesuchte Teil der Stadt: eine mittelalterliche Stadt, überlagert mit Kaufmannsstraßen des Goldenen Zeitalters und dem Druck des zeitgenössischen Massentourismus.

Jüdisches Viertel, Plantage & Hortus Botanicus: Erinnerung und Natur
Das Gebiet östlich des historischen Zentrums — das Jodenbuurt (Jüdisches Viertel), der Waterlooplein und das Plantage-Viertel — trägt die schwerste Geschichte Amsterdams: Das Jodenbuurt war von Jahrhunderten der blühenden Gemeinschaft bis zur deutschen Besatzung (1940–1945) Heimat der sephardischen und aschkenasischen Juden.