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Entdecke Routen, Sehenswürdigkeiten und Reiseführer in Kyoto.
9 Routen

Nishiki-Markt & Kyotoer Küche — Die Küche Kyotos
Nishiki Market (錦市場 — 'Nishiki-Markt', Spitzname 'Kyotos Küche' (京のお台所 — Kyō no Odaidokoro) — die überdachte Marktstraße im Herzen Kyotos, 390 Meter westlich der Teramachi-Arkade gelegen, gesäumt von etwa 130 Anbietern von Kyotoer Spezialitäten): Der Markt ist seit der frühen Edo-Zeit (ca. 1615) ununterbrochen in Betrieb und ist spezialisiert auf die unverwechselbare Esskultur Kyotos (kyo-ryori — Kyoto-Küche), die sich durch ihre Betonung von saisonalem Gemüse (kyo-yasai — Kyoto-Gemüse), Tofu (der beste Tofu Japans wird in Kyoto aus dem mineralreichen Bergwasser hergestellt) und der delikaten Ästhetik von Kaiseki (Kyotos mehrgängige Haute Cuisine) auszeichnet.

Gion — Kyotos Geisha-Viertel, Hanamikoji & die Ochaya-Teehäuser
Gion (祇園 – Kyotos Geisha-Vergnügungsviertel, am Ostufer des Kamo-Flusses im Higashiyama-Gebiet – das kulturell bedeutendste Vergnügungsviertel Japans): Gion ist die Heimat der Geiko (der Kyotoer Begriff für Geisha) und Maiko (Geisha-Lehrlinge) – die raffinierteste Tradition weiblicher Unterhaltungskünste in Ostasien, die Musik, Tanz, Konversation und die Teezeremonie im Ochaya (Teehaus)-System vereint.

Higashiyama — Kiyomizudera und die historisch erhaltenen Straßenbilder

Ryoan-ji, Daitokuji & die Zen-Gartenphilosophie Kyotos
Ryoan-ji (龍安寺 — UNESCO-Weltkulturerbe seit 1994 — der Rinzai-Zen-Tempel, berühmt für seinen Kare-Sansui (Trockenlandschaft)-Steingarten, der Ende des 15. Jahrhunderts angelegt wurde): Der Steingarten von Ryoan-ji (15 sorgfältig platzierte Steine, in fünf Gruppen auf einem rechteckigen Bett aus weißem, geharktem Kies (ca. 25 Meter × 10 Meter) angeordnet) ist der berühmteste und meistdiskutierte Karesansui-Garten der Welt — seine Anordnung (von der Aussichtsveranda aus sind nur 14 der 15 Steine von jedem einzelnen Standpunkt aus sichtbar, wobei der 15. Stein immer hinter einem anderen verborgen ist) ist Gegenstand umfangreicher philosophischer und ästhetischer Interpretationen.

Kaiserpalast Kyōto, Burg Nijō & die kaiserliche Geschichte der Stadt
Der Kaiserpalast Kyōto (京都御所 – der ehemalige Herrscherpalast des japanischen Kaisers von 794 bis 1869, als Kaiser Meiji den Kaisersitz nach Tokio verlegte – die heutigen Palastgebäude, nach einem Brand im Jahr 1855 im ursprünglichen Heian-Stil wiederaufgebaut, innerhalb des Kaiserparks Kyōto (京都御苑)) ist das Herzstück des kaiserlichen Erbes von Kyōto; die Burg Nijō (二条城 – die Flachlandburg, die 1603 von Tokugawa Ieyasu als seine Residenz in Kyōto erbaut wurde – seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe) ist das schönste erhaltene Beispiel der shogunalen Architekturästhetik der Edo-Zeit.

Fushimi Inari-taisha — 10.000 Torii-Tore zum Berggipfel
Fushimi Inari-taisha, das meistbesuchte Shinto-Heiligtum Japans (ca. 3 Millionen Besucher pro Jahr), ist bekannt für seinen Tunnel aus ca. 10.000 zinnoberroten Torii-Toren, die den Mount Inari im südlichen Kyoto hinaufsteigen.

Teezeremonie, Uji Matcha & die Chanoyu-Kultur Kyotos
Die japanische Teezeremonie (茶の湯 — Chanoyu, wörtlich 'heißes Wasser für Tee' — die ritualisierte Zubereitung und Präsentation von Matcha (抹茶 — pulverisierter Grüntee), die im 16. Jahrhundert in Kyoto von Teemeister Sen no Rikyū (1522-1591) in ihrer heutigen Form entwickelt wurde): Die Teezeremonie ist die zentrale ästhetische und philosophische Praxis der traditionellen japanischen Kultur, die die vier von Rikyū definierten Prinzipien verkörpert — wa (和 — Harmonie), kei (敬 — Respekt), sei (清 — Reinheit) und jaku (寂 — Stille) — und das ästhetische Konzept des Wabi-Sabi (die Schönheit von Unvollkommenheit, Unvollständigkeit und Vergänglichkeit).

Arashiyama — Bambushain, Tenryuji & die Togetsu-Brücke
Kyoto (die alte Hauptstadt Japans (794-1868), Bevölkerung ca. 1,46 Millionen, UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt mit 17 ausgewiesenen Stätten — die kulturell dichteste Stadt Japans): Arashiyama (der Bergbezirk am westlichen Rand Kyotos, der meistbesuchte Einzelbezirk in Kyoto) vereint den Sagano-Bambushain, den Zen-Garten von Tenryuji und die Togetsu-kyo-Brücke in einer Umgebung von außergewöhnlicher natürlicher und kultureller Schönheit.

Kinkaku-ji — Der Goldene Pavillon & Zen-Gärten im Nordwesten Kyotos
Kinkaku-ji (金閣寺 — der Tempel des Goldenen Pavillons, offiziell Rokuon-ji — der Rinzai-Zen-buddhistische Tempel im Bezirk Kita im Norden Kyotos, der dreistöckige goldene Pavillon (shakyo-do), der sich im Spiegelteich (Kyōko-chi) spiegelt — die meistbesuchte einzelne Stätte in Kyoto (etwa 5 Millionen Besucher pro Jahr) und das international bekannteste Bild des traditionellen Japans): Der Pavillon ist mit Blattgold bedeckt (die oberen beiden Stockwerke sind vollständig mit Blattgold bedeckt, etwa 20 kg Blattgold wurden bei der Restaurierung 1987 angebracht) und spiegelt sich in dem großen Teichgarten, der ihn umgibt.