Stadt der Künste und Wissenschaften, Calatrava & Valencias futuristische Vision
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Stadt der Künste und Wissenschaften, Calatrava & Valencias futuristische Vision

Die Ciutat de les Arts i les Ciències (die „Stadt der Künste und Wissenschaften“ – der Kulturkomplex im ehemaligen Flussbett des Turia in Valencia, entworfen von Santiago Calatrava und Félix Candela und erbaut 1996-2009): L'Hemisfèric (das iMAX-Planetarium), das Museu de les Ciències (das interaktive Wissenschaftsmuseum), L'Oceanogràfic (das größte Aquarium Europas), der Palau de les Arts Reina Sofía (das Opernhaus) und L'Àgora (der Mehrzweckpavillon) – zusammen der spektakulärste Komplex zeitgenössischer Architektur in Spanien und eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas.

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    L'Hemisfèric – Das Auge des Wissens

    L'Hemisfèric (die „Hemisphäre“ – das iMAX-Kino, Planetarium und Laserium am westlichen Eingang des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften, das erste der Calatrava-Gebäude im Komplex, das fertiggestellt wurde (eröffnet am 16. Januar 1998)): das Gebäude (L'Hemisfèric – das Gebäude, das einem riesigen menschlichen Auge nachempfunden ist: die geschwungene weiße Beton-Unterkonstruktion (das „Augenlid“), die sich öffnet, um die gläserne Hemisphäre der iMAX-Leinwandkuppel darüber freizugeben, das Gebäude, das sich im 24.000 Quadratmeter großen Reflexionsbecken spiegelt, das es umgibt (die Spiegelung des Gebäudes im Wasser erzeugt die optische Illusion des vollständigen Auges, wobei die Kuppel oben und ihre Spiegelung unten den vollen Kreis bilden)): die Dimensionen (L'Hemisfèric – das Gebäude ist 110 Meter lang und 55 Meter breit, die IMAX-Kuppel hat einen Durchmesser von 31 Metern): die Programme (die Programme in L'Hemisfèric – die IMAX-Filme, die auf die 900 m² große halbkugelförmige Leinwand projiziert werden (das immersivste Großformat-Kinoerlebnis in Valencia), die digitalen Planetariumsshows (die digitale Simulation des Nachthimmels und die Astronomieshows, die auf die Kuppeldecke projiziert werden) und die Laseriumsshows (die Laserlicht- und Musikshows)): das Calatrava-Design (das Design von Santiago Calatrava für L'Hemisfèric – das Gebäude, das die visuelle Sprache des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften etablierte: die weißen skelettartigen Betonstrukturen, die metallischen und gläsernen Oberflächen und die präzise mathematische Geometrie der Formen, die die Kennzeichen des Calatrava-Stils sind).

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    Museu de les Ciències Príncep Felip – Das Walskelett

    Das Museu de les Ciències Príncep Felip (das „Wissenschaftsmuseum Prinz Philip“ – das interaktive Wissenschaftsmuseum im Zentrum des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften, eröffnet im November 2000): das Gebäude (das Museu de les Ciències – das 241 Meter lange Gebäude, das größte der Calatrava-Strukturen im Komplex: das Gebäude, dessen geschwungene weiße Betonbogenstruktur dem Skelett eines riesigen Wals oder der Gewächshausstruktur eines botanischen Gartens ähnelt (die „Gondel“ – der Bootsförmige Grundriss des Gebäudes, die weißen Betonbögen, die auf beiden Seiten des Mittelschiffs aufsteigen, um sich am First zu treffen), das Gebäude, das eine Gesamtfläche von 55.000 Quadratmetern hat (die nutzbare Ausstellungsfläche von ca. 16.000 Quadratmetern auf vier Ebenen)): das Äußere (das Äußere des Museu de les Ciències – die weißen Betonbögen, die mit den „Trencadís“-Mosaikfliesen bedeckt sind (das „Trencadís“ – die Mosaiktechnik, bei der die Oberfläche mit unregelmäßigen Fragmenten zerbrochener Keramikfliesen bedeckt wird, in der Tradition des valencianischen Architekten Antoni Gaudí (dessen Gebäude in Barcelona dieselbe Technik verwenden)), die Mosaikabdeckung, die das mediterrane Sonnenlicht in den warmen Tönen Elfenbein, Creme und Gold reflektiert): die Ausstellungen (die Dauerausstellungen des Museu de les Ciències – die interaktiven wissenschaftlichen Ausstellungen über Physik (Mechanik, Elektrizität, Optik), Biologie (Genetik, Evolution, Ökologie), Technologie (digitale Welt, Robotik, Weltraumforschung) und das valencianische Wissenschafts- und Technologieerbe): die Außenwege (der öffentliche Zugang zu den Außenwegen des Museu de les Ciències – die Wege auf der oberen Ebene des Gebäudes, die Panoramablicke auf den Komplex der Stadt der Künste und Wissenschaften und den umliegenden Turia-Park bieten).

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    L'Oceanogràfic – Europas größtes Aquarium

    L'Oceanogràfic (das „Ozeanografische“ – der Meerespark und das Aquarium am östlichen Ende des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften, das größte Aquarium Europas): der Komplex (L'Oceanogràfic – der Aquariumkomplex, entworfen vom Architekten Félix Candela (1910-1997) (dem spanischstämmigen Architekten und Ingenieur, der für seine hyperbolischen Paraboloid-Betonschalenstrukturen bekannt ist, die sein Markenzeichen sind) in Zusammenarbeit mit den Architekten Alberto Domingo und Carlos Lázaro: die Gebäude von L'Oceanogràfic sind als eine Reihe von seerosenartigen Beton-Schirmdächern („paraguas“ – die „Regenschirme“, die dünnen hyperbolischen Paraboloid-Betonschalen, die auf einer einzigen zentralen Säule ruhen) konzipiert, die auf dem Reflexionsbecken des Komplexes schwimmen): die Ausstellung (L'Oceanogràfic – das Aquarium mit 45.000 Tieren aus 500 Arten, die Ausstellungen sind nach ozeanischer Region geordnet: das „Mediterráneo“ (das Mittelmeer), die „Pantanos y Lagos“ (die Feuchtgebiete und Seen), das „Océano“ (der offene Ozean – das größte Becken mit einem Fassungsvermögen von 7 Millionen Litern, das Becken, in dem Besucher durch den transparenten Unterwassertunnel gehen, umgeben von Meeresfischen (Haie, Rochen und Thunfischschwärme)), das „Ártico-Antártico“ (die Arktis-Antarktis – die Ausstellung von Belugawalen und Walrossen), die „Delfines“ (die Delfine – die Delfinarena mit Delfinshows) und die „Tortugas“ (die Meeresschildkröten – das Rehabilitationszentrum für verletzte Meeresschildkröten)): das Unterwasserrestaurant (das Restaurant „Submarino“ – das Unterwasserrestaurant im Becken des offenen Ozeans, das Restaurant, in dem die Gäste inmitten von Haien, Rochen und Fischschwärmen speisen, die durch das 7 Millionen Liter fassende Becken schwimmen).

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    Palau de les Arts Reina Sofía – Valencias Opernhaus

    Der Palau de les Arts Reina Sofía (der „Königin Sofía Palast der Künste“ – das Opernhaus, die Konzerthalle und das Zentrum für darstellende Künste am östlichen Ende des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften, eröffnet im Oktober 2005): das Gebäude (der Palau de les Arts – das architektonisch dramatischste Gebäude im Komplex der Stadt der Künste und Wissenschaften: das Gebäude, das sich 75 Meter (246 Fuß) über den umliegenden Turia-Park erhebt, das Gebäude, das mit irisierenden Mosaikfliesen („Trencadís“) in den Farben Weiß, Creme und Elfenbein verkleidet ist, die dem Gebäude sein unverwechselbares schimmerndes Aussehen im Sonnenlicht Valencias verleihen): die Struktur (die Struktur des Palau de les Arts – das Gebäude besteht aus zwei Hauptelementen: der „Casca“ (die äußere Hülle – die gewölbte Betonschale, die das gesamte Gebäude bedeckt, die äußere Hülle, die dem Gebäude von außen betrachtet sein dramatisches helmartiges Profil verleiht) und dem „Nucli“ (der innere Kern – das rechteckige Volumen innerhalb der äußeren Hülle, das die vier Aufführungsräume enthält)): die Aufführungsräume (die vier Aufführungsräume im Palau de les Arts: die „Sala Principal“ (der Hauptopernhaus-Saal – das Opernhaus mit 1.400 Sitzplätzen, dem Orchestergraben und dem Schnürboden für die vollständige Inszenierung des Repertoires der großen Oper), das „Auditori“ (die 1.450 Sitzplätze fassende Konzerthalle für Orchesterkonzerte und Rezitale), die „Aula Magistral“ (der 400 Sitzplätze fassende Kammermusik- und Rezitalsaal) und das „Martín i Soler“ (das kleine Theater mit 400 Sitzplätzen für Kammeropern und Rezitale)): die Orquestra de la Comunitat Valenciana (das Residenzorchester des Palau de les Arts – das Orchester, das 2006 gegründet wurde, um als Grabenorchester und Konzertorchester des Palau zu dienen, das Orchester, das seit seiner Gründung internationale Dirigenten und Opernstars angezogen hat).

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    Das ehemalige Turia-Flussbett – Valencias Linearer Park

    Der Jardí del Túria (der „Turia-Garten“ – der 9 km lange lineare Park, der im ehemaligen Flussbett des Turia im Zentrum von Valencia angelegt wurde, der wichtigste öffentliche Park in Valencia und einer der größten Stadtparks Spaniens): die Geschichte (der Jardí del Túria – der Park, der nach der verheerenden Flut vom 14. Oktober 1957 (die „Riada de Valencia“ – die katastrophale Flut des Turia, die mindestens 81 Menschen tötete und massive Zerstörungen in Valencia verursachte) angelegt wurde: die Reaktion der spanischen Regierung auf die Flut: die Entscheidung, den Turia südlich von Valencia umzuleiten (der „Plan Sur“ – der Südplan, das Projekt zum Bau eines neuen Betonkanals für den Turia südlich der Stadt, abgeschlossen 1969) und das ehemalige Flussbett in einen Park umzuwandeln): der Park (der Jardí del Túria – der 9 km lange und 150-200 Meter breite lineare Park, der sich durch das Zentrum von Valencia von den westlichen Vororten (der Parc de Capçalera) bis zur Stadt der Künste und Wissenschaften im Osten zieht (eine Gesamtfläche von ca. 110 Hektar): der Park ist in 18 Abschnitte (die „tramos“) unterteilt, die jeweils von einem anderen Landschaftsarchitekten entworfen wurden): die Stadt der Künste und Wissenschaften (die Stadt der Künste und Wissenschaften am östlichen Ende des Jardí del Túria – der Komplex, der den letzten Abschnitt des ehemaligen Flussbetts einnimmt, der spektakuläre Abschluss des linearen Parks, der sich vom Garten und Spielplatz am westlichen Ende in den futuristischen Architekturkomplex am östlichen Ende verwandelt): der Gulliver-Spielplatz (der „Parque Gulliver“ – der ikonische Spielplatz im Jardí del Túria, die riesige Skulptur von Gulliver, der auf dem Boden liegt, mit Rutschen und Kletterstrukturen, die in die Figur des Riesen eingebaut sind, die beliebteste Kinderattraktion in Valencia).

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    L'Àgora & die Architektur von Santiago Calatrava

    L'Àgora (die „Agora“ – der multifunktionale überdachte Raum am östlichen Ende des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften, das letzte der großen Gebäude, das fertiggestellt wurde (eröffnet 2009)): das Gebäude (L'Àgora – der überdachte Pavillon mit einer überdachten Fläche von ca. 6.000 Quadratmetern, das Gebäude wird für Sportveranstaltungen (das Tennisturnier Valencia Open 500 findet jedes Jahr im Oktober in L'Àgora statt – das Hallenturnier, das die Top-Spieler der ATP World Tour anzieht), Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt): die Struktur (die Struktur von L'Àgora – das eiförmige Gebäude mit den geneigten Betonstützen, die die Dachkonstruktion tragen, das Gebäude, das mit Mosaikfliesen in den Farben Rot, Orange und Blau verkleidet ist (die wärmere Farbpalette von L'Àgora im Gegensatz zu den kühlen Weißtönen der anderen Calatrava-Gebäude im Komplex)): Santiago Calatrava (der Architekt Santiago Calatrava Valls (geb. 1951 in Benimamet, Valencia – der im Großraum Valencia geborene Architekt, der zum international bekanntesten spanischen Architekten seiner Generation geworden ist): die Karriere (Santiago Calatrava – der Architekt und Bauingenieur, dessen Praxis sich auf Zürich, Paris, New York und Valencia verteilt, der Architekt, der für die Brücken (die „Puente del Alamillo“ in Sevilla, der „Pont de l'Europe“ in Orléans), die Verkehrsinfrastruktur (der „Bahnhof Stadelhofen“ in Zürich, der „Bahnhof Oriente“ in Lissabon, der „World Trade Center Transportation Hub“ in New York) und die Kulturgebäude (das „Milwaukee Art Museum“ (der „Quadracci Pavilion“), der „Palau de les Arts“ in Valencia und der „Turning Torso“ Turm in Malmö) bekannt ist).

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