
Paella, Mercado Central & Valencias gastronomische Seele
Valencia ist der Geburtsort der Paella (das Reisgericht, das das international bekannteste Gericht der spanischen Küche ist – das Gericht, das im 19. Jahrhundert auf dem Land («la Horta») in Valencia entstand und das die bestimmende kulinarische Ausdrucksform der valencianischen Identität ist) und die Heimat des Mercado Central de Valencia (der größte überdachte Lebensmittelmarkt Europas – die Markthalle im Jugendstil von 1928, die das gastronomische Herz der Stadt ist).
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Die authentische valencianische Paella — Reisgericht der Horta
Die authentische valencianische Paella (das Reisgericht, das das international bekannteste Gericht der spanischen Küche und die bestimmende kulinarische Ausdrucksform der valencianischen Identität ist): der Ursprung (die Paella Valenciana — das Reisgericht, das in der „Horta de València“ („Garten Valencias“ — die bewässerte landwirtschaftliche Ebene um Valencia, die seit der Maurenzeit (die Mauren führten den Reisanbau in der Region Valencia im 8.-10. Jahrhundert ein) das Reisanbaugebiet des östlichen iberischen Halbinsel war) entstand): das authentische Rezept (die Zutaten der authentischen Paella Valenciana — der Streit um das authentische Rezept der valencianischen Paella ist eine der hitzigsten kulinarischen Debatten in Spanien: der Consell Regulador de la Denominació d'Origen Arròs de Valencia (die Regulierungsbehörde für valencianischen Reis) hat das offizielle Rezept für die authentische Paella Valenciana veröffentlicht, das beinhaltet: den „Arroz de Valencia“ (den kurzkörnigen valencianischen Reis — die Sorte „Bomba“ oder die Sorte „J. Sendra“, die das Dreifache ihres Volumens an Brühe aufnimmt), Huhn („pollastre“), Kaninchen („conill“), „bajoqueta“ (die platte grüne Bohne), „garrofón“ (die getrocknete weiße Limabohne), Tomate, Olivenöl, Safran, süßen geräucherten Paprika, Rosmarin und Wasser — das authentische Rezept enthält weder Meeresfrüchte, Chorizo noch Erbsen (die Ergänzungen, die die Valencianer als Merkmale der inauthentischen Touristen-Paella betrachten)): der Socarrat (der „Socarrat“ — die goldene karamellisierte Kruste aus geröstetem Reis, die sich in den letzten Minuten des Kochens am Boden der Paella-Pfanne bildet, wenn die Brühe vollständig aufgenommen ist und die Hitze des Feuers die untere Reisschicht karamellisiert, das wertvollste Element der authentischen Paella): das Holzfeuer (die traditionelle Kochmethode der authentischen valencianischen Paella — die Paella, die über dem Holzfeuer gekocht wird (Orangen- und Johannisbrotbaumholz aus den valencianischen Obstgärten („huerta“) sind der bevorzugte Brennstoff), das Holzfeuer, das die intensive Hitze liefert, die zur Bildung des Socarrats und des unverwechselbaren rauchigen Geschmacks der authentischen Paella erforderlich ist).
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Mercado Central de Valencia — Europas größter überdachter Markt
Der Mercado Central de Valencia (der „Zentralmarkt von Valencia“ – der überdachte Lebensmittelmarkt an der Plaza del Mercado im historischen Zentrum Valencias, der größte überdachte Lebensmittelmarkt Europas nach Grundfläche (ca. 8.000 Quadratmeter Markthalle)): das Gebäude (der Mercado Central de Valencia – die Jugendstil-Markthalle, erbaut 1914-1928 nach Entwürfen der Architekten Alexandre Soler March und Francesc Guàrdia Vial: das Gebäude mit der außergewöhnlichen Jugendstilfassade (der aufwendige Keramikfliesen- und Glasmalereiornament des Gebäudeäußeren), den zwei großen Glas- und Eisenmarktdomen (der zentrale Dom mit 30 Metern Durchmesser und 20 Metern Höhe, das Licht, das durch das farbige Glas des Doms auf die Marktstände unten fällt) und dem aufwendig dekorierten Eingangsportal mit der Keramikfliesenmosaikdekoration): der Markt (der Mercado Central de Valencia – die Marktstände, die den Boden der Markthalle bedecken: die 1.200 Marktstände, die die frischen Produkte der Region Valencia verkaufen (Zitrusfrüchte (die Valencia-Orange, die Mandarine, die Zitrone), Tomaten, Artischocken, Saubohnen, den Reis der Albufera und das saisonale Gemüse der Horta de Valencia), Fisch und Meeresfrüchte (mediterrane Fische (Dorada (Dorade), Lubina (Seebarsch), Salmonete (Meerbarbe) und Mero (Zackenbarsch)) und Schalentiere (Gambas Rojas de Denia (rote Garnelen aus Dénia), Coquinas (Venusmuscheln) und Bogavante (mediterraner Hummer)), Wurstwaren (Jamón Ibérico, Lomo Embuchado und Embutidos der valencianischen Tradition) und Käse: der lebendigste und visuell spektakulärste Lebensmittelmarkt Spaniens.
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Agua de Valencia & Valencias Cocktailkultur
Das „Agua de Valencia“ (das „Wasser von Valencia“ — der Cocktail, der 1959 in Valencia von Constante Gil in der Bar Café Madrid im Zentrum Valencias erfunden wurde: der Cocktail aus frisch gepresstem valencianischem Orangensaft, Cava (dem spanischen Sekt), Wodka und Gin — das Getränk, das zum Signature-Cocktail Valencias und einem der meistbestellten Cocktails Spaniens geworden ist): die Erfindung (das „Agua de Valencia“ — kreiert vom Barkeeper Constante Gil vom Café Madrid als Antwort auf eine Gruppe baskischer Touristen, die nach „agua de Valencia“ fragten (was bedeutete, dass sie ein authentisches valencianisches Getränk wollten), Gil improvisierte den Cocktail spontan, indem er Cava mit frisch gepresstem lokalen Orangensaft mischte und die Spirituosen für die Stärke hinzufügte): der Cocktail (das „Agua de Valencia“ — serviert in der großen Glaskaraffe („jarra“) oder dem einzelnen Glas, der Cocktail in der Farbe des Orangensafts mit den Bläschen des Cavas, das Getränk, dessen Alkohol hinter dem süßen, fruchtigen und erfrischenden Charakter der valencianischen Orange verborgen ist): das Café Madrid (das „Café Madrid“ an der Plaza del Ayuntamiento von Valencia — die Bar, die der Geburtsort des Agua de Valencia ist, die Bar, in der das authentische Rezept noch immer auf traditionelle Weise serviert wird): die valencianische Orange (die „naranja de Valencia“ — die valencianische Orange, das bekannteste landwirtschaftliche Produkt der Region Valencia, die süße, dünnschalige Orangensorte („Navelina“, „Navel“, „Washington Navel“), die seit dem 18. Jahrhundert in der valencianischen Horta angebaut wird und die meistexportierte Frucht Spaniens ist (die valencianische Orange das international bekannteste landwirtschaftliche Produkt der valencianischen Gemeinschaft)).
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Fallas Festival — Valencias Feuerfest
Die Fallas (die „Falles“ auf Valencianisch — das jährliche Fest des Feuers, des Lichts, der Musik und der Satire in Valencia, das vom 1. bis 19. März stattfindet und in der Nacht vom 19. März (dem Fest des Heiligen Josef — dem Schutzpatron der Zimmerleute) seinen Höhepunkt erreicht: das spektakulärste Feuerfest Europas und das meistgefeierte jährliche Ereignis in der valencianischen Gemeinschaft): die Geschichte (die Fallas — das Fest, das im 18. Jahrhundert aus der Tradition der valencianischen Zimmerleute entstand, die die Holzgestelle („parots“) verbrannten, an denen sie im Winter ihre Lampen und Werkzeuge aufgehängt hatten, und so die Ankunft des Frühlings mit dem Freudenfeuer feierten: die Tradition, die sich im 19. und 20. Jahrhundert zum aufwendigsten und teuersten Fest Spaniens entwickelte (die Gesamtinvestitionen in die Fallas der wichtigsten valencianischen Viertel übersteigen regelmäßig 2 Millionen Euro pro Viertel)): die „Ninots“ (die „Ninots“ — die satirischen Figuren, die das definierende künstlerische Element der Fallas sind: die Figuren aus Pappmaché, Holz und Polystyrol (die „Ninots“ reichen in der Größe von kleinen Tischfiguren bis zu den riesigen „Falla“-Monumenten von 20-30 Metern Höhe), die die satirischen Ziele des Jahres darstellen: die Politiker, die Prominenten, die Institutionen und die aktuellen Ereignisse): die „Mascletà“ (die „Mascletà“ — die tägliche pyrotechnische Vorführung auf der Plaza del Ayuntamiento um 14 Uhr vom 1. bis 19. März: die Abfolge von Böllern und Luftschalen, die das intensivste Geräuscherlebnis der Fallas erzeugt (die „Mascletà“ wird physikalisch als eine Reihe von Druckwellen ebenso stark empfunden, wie sie gehört wird), der Wettbewerb zwischen den valencianischen Pyrotechnikunternehmen um die technisch perfekteste und beeindruckendste Mascletà der Saison): die „la Cremà“ (die „la Cremà“ — das „Brennen“, der Höhepunkt des Fallas-Festes in der Nacht vom 19. auf den 20. März, wenn alle Fallas-Monumente in der Stadt gleichzeitig verbrannt werden, die Straßen Valencias erleuchtet von den Flammen der brennenden Monumente und den Feuerwerken, das spektakulärste pyrotechnische Ereignis Europas).
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Valencias Altstadt — Kathedrale, Seidenbörse & mittelalterliches Erbe
Valencias Altstadt (das historische Zentrum Valencias — das kompakte mittelalterliche Stadtzentrum innerhalb der ehemaligen Stadtmauern, das Viertel der engen Gassen, der gotischen und barocken Kirchen und der mittelalterlichen Bürgerbauten, das im Mittelalter die Hauptstadt des Königreichs Valencia (eines der Hauptkönigreiche der Krone von Aragón) war (das „Règne de València“ — das „Königreich Valencia“, gegründet 1238 von König Jakob I. von Aragón („El Conquistador“) nach der christlichen Rückeroberung der muslimischen Stadt Balansiya)): die Catedral de Valencia (die „Kathedrale von Valencia“ — die gotische Kathedrale, die 1252 an der Stelle der Hauptmoschee der muslimischen Stadt begonnen wurde, die Kathedrale, die den „Santo Cáliz“ — den Achatkelch, den die valencianische Tradition als Heiligen Gral identifiziert (den Kelch, der von Christus beim letzten Abendmahl verwendet wurde — der valencianische Heilige Gral, eines von mehreren Gefäßen in Spanien und Europa, die behaupten, der authentische Heilige Gral zu sein) enthält): die Llotja de la Seda (die „Seidenbörse“ — das UNESCO-Weltkulturerbe gotische Zivilgebäude, das 1482-1548 als Zentrum des valencianischen Seidenhandels erbaut wurde (die „Sala de Contratación“ — der „Handelsraum“, die große gotische Halle mit den verdrehten 24 Meter hohen Säulen, die ohne Zwischenkapitelle zur Gewölbedecke aufsteigen)): die Torres de Serranos (die „Serranos-Türme“ — das gotische Tor aus dem 14. Jahrhundert, das beeindruckendste erhaltene Element der mittelalterlichen Stadtmauern Valencias): das Barrio del Carmen (das „Carmen-Viertel“ — das älteste erhaltene Viertel Valencias, das Viertel der engen Gassen, der Wandkunst und der Bohème-Bars und -Restaurants, das das kreative Herz der valencianischen Altstadt ist).
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Horchata de Chufa & Valencias Streetfood-Tradition
Die „Horchata de Chufa“ (die „Erdmandelmilch“ — das markanteste traditionelle Getränk Valencias, das kalte, süße, weiße Getränk aus gemahlenen Erdmandeln („Chufas“ — die Knollen der Pflanze „Cyperus esculentus“, die seit der Maurenzeit in der Horta Nord (der nördlichen Horta de Valencia) angebaut werden): das Getränk (die Horchata de Chufa — das Getränk, das durch Einweichen der getrockneten Erdmandeln in Wasser, anschließendes Mahlen und Auspressen der weißen „Milch“ (die „llet de xufa“ auf Valencianisch), die dann mit Zucker gesüßt und eiskalt serviert wird (traditionell in der „orxateria“ — dem Horchata-Laden — im hohen Glas mit den „fartons“ (dem länglichen süßen Gebäck, den „Fingern“ aus süßem Hefeteig, glasiert mit Puderzucker, die die traditionelle Beilage zur Horchata sind)): die „Orxaterías“ (die Horchata-Läden Valencias — die traditionellen Horchata-Läden („orxaterías“ auf Valencianisch, „horchaterías“ auf Spanisch), die die Horchata frisch servieren (die frisch zubereitete Horchata, die am selben Tag der Herstellung konsumiert wird, ist ein ganz anderes Getränk als die haltbare UHT-Horchata, die in Supermärkten zu finden ist) mit den Fartons und den „Buñuelos“ (den frittierten Kürbisfrittierungen, die die traditionelle Herbstbeilage zur Horchata in Valencia sind)): die Horchatería Santa Catalina (der berühmteste Horchata-Laden in Valencia — die „Horchatería de Santa Catalina“ an der Plaza de Santa Catalina im historischen Zentrum Valencias, der Laden, der seit 1836 in dem original gefliesten Interieur Horchata und Buñuelos serviert).
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